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Klemmtal-Wassertal

Die Rundwanderung mit ca. 230 Höhenmetern wird z.Z. durch einen Bergrutsch, der nur von alpin erfahrenen Wanderern mit Bergschuhen überwunden werden kann, auf einer Länge von ca. 30m unterbrochen. Einfache Wanderer sollten beim Wasserfall umkehren.

9. Juli 2012
Google Map Wanderkarte zur Tour
Wir fahren von Pinswang in Richtung Reutte und folgen nach links dem Wegweiser zum Säulinghaus und parken auf dem Wanderparkplatz (890m ÜNN). Der Sommer 2012 bietet z.Z. kein stabiles Wetter und so haben wir uns auf Erkundungstour begeben. Es wurden hier viele Forstwege neu angelegt. Forstwege haben den Vorteil, dass man gemütlich nebeneinander her gehen kann und nur Steigungen zu bewältigen sind, die auch noch ein Traktor schaffen kann. Bei der ersten Kreuzung, bei der nur ein Schild zum Säulinghaus weist, sind wir links hineingewandert. Leider waren wir hier wirklich auf dem Holzweg, d.h. der Forstweg endete ohne weiterführenden Pfad. Also zurück und dem Weg hinauf zum Säulinghaus nehmen. Dabei wählen wir die "Forstweg Variante". Wasser- Klemmtal Wasser- Klemmtal Wasser- Klemmtal

Wasser- Klemmtal

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"Was man an Weg einspart, muss man an Energie zulegen" - oder umgekehrt: "Wer gemütlich aufsteigen will, wählt den längeren Weg." Für uns ist heute das Ziel, einen gemütlichen Weg zu wandern, der uns in einer interessanten Naturwelt zu einem Rastplatz am Wasserfall führt.
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Der Bergsalamander, den wir als Kinder immer nur "Wettermännle" genannt haben, kreuzte mutig unseren Weg. Er ist nur bei feuchter Witterung so unvorsichtigt. Wer ihn vorsichtig in die Hand nimmt, merkt, dass er sich vollkommen trocken und vollkommen nackt anfühlt. Vorsichtig setzen wir ihn am Wegesrand ins Grün und hoffen, dass er auf diese Seite hinüber wollte.
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Wir haben das Hafegg erreicht (990m üNN). Hier zweigt ohne Wegweiser ein Forstweg rechts ab. Ein altes Holzschild gibt den Wanderern zum Säuling die Sicherheit, hier nicht ab zu zweigen, sondern gerade aus weiter zu wandern. Eine besonders schöne heimische Orchidee ist das rote Waldvögelchen an unserem Wegesrand (Nur das Pflücken mit dem Fotoapparat ist erlaubt!). Wer mit den Augen auf die Besonderheiten achtet, findet z.Z. auch den Türkenbund uvm.
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Klemmtal Wasser- Klemmtal
Ein kurzes Stück folgt der steile Bergpfad unserem Forstweg und zweigt dann wieder links hinauf ab.
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Auf der anderen Seite vom Klemmbachtal blicken wir auf die neue Forststraße, welche auf unserer Karte noch gar nicht eingezeichnet ist.
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Der Klemmbach ist lieblich an zu schauen. Ein Rohr führt unter dem Weg das Bächlein und entlässt ihn wieder als Wasserfall. Das Knabenkraut wächst hier in verschiedenen Sorten und zählt auch zu den heimischen Orchideen.
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Das Wassertal zeigt sich schroff. Wiederum ohne Wegweiser eine Abzweigung. Wir wandern hier gerade aus und folgen den beiden Spuren, hinein in den Tobel zum Wasserfall.
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Bevor wir auf gleichem Weg wieder absteigen, wollten wir uns den Bergrutsch erst einmal aus der Nähe anschauen.Ein kaum noch sichtbarer Pfad führte hinüber auf die andere Seite. Die Mure war fest und bot unseren Bergschuhen genügend Trittsicherheit. In den Bergen begegneten uns immer wieder mal solche Schotterhänge in Lawienenrinnen. Hoffentlich bald wird hier der Weg wieder gerichtet. Bis dahin sollte der Ein oder Andere so vernünftig sein, um zu kehren, wenn er der Situation nicht gewachsen ist.
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Noch ein Rückblick in den Wassertaltobel, (1020m üNN) dann sind wir auf der neuen Forststraße abgestiegen. Das Satelittenbild von Google Maps zeigt, dass man auf Ihr noch ein gute Stück weiter hinauf in Richtung Falzkopfalpe (1340m üNN) - Dürrenbergalpe (1438m üNN) wandern kann.
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Dass diese neue Straße nicht gerade zu einem Wandergenuss sondern eher zu einem zweckgebundenen, schnellen Auf- bzw. Abstieg zu zählen ist, wird sich in den kommenden Jahren, wenn die Natur die Narben besser verdeckt, sicherlich etwas bessern. Interessant ist sicherlich ein schöner, gemütlicher Auf/Abstieg zur Dürrenbergalpe, wenn nicht der Felssturz zu überwinden wäre.
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