Dieses Jahr 2004 lädt die ev. Christuskirche Füssen ein
sich beim "Weltgebetstag der Frauen" zu begegnen.

Freitag 5. März 2004 19.00 Uhr

Im Glauben gestalten Frauen Zukunft

Erinnerung an den Weltgebetstag 2003 in der Stadtpfarrei 
"St. Mang"

voneinander lernen - miteinander beten - gemeinsam handeln

Dies ist das Anliegen des Weltgebetstags der Frauen.

Er findet in jedem Jahr am 1. Freitag des März statt,

in diesem Jahr wird er am Freitag den 7. März.
in der Stadtpfarrkirche St Mang gebetet.

Libanesische Christinnen haben diesmal die Liturgie unter dem Thema "Heiliger Geist, erfülle und bewege uns" zusammengestellt. Aber es geht nicht nur um die Liturgie, es geht um das Gebetsanliegen und damit um die Lebenssituation, die Geschichte und die Kultur dieser Frauen. Erst wenn wir sie kennen, können wir solidarisch mit ihnen beten.

Diese Grundlagen wollen wir an einem Informationsnachmittag vorstellen. Der

Frauengesprächskreis der Gemeinde Zu den Acht Seligkeiten

lädt dazu am Donnerstag, den 13. Februar um 15.00 Uhr in den
                            Pfarrsaal Geigenbauerstr.13 ein.

Wir freuen uns auf Ihr Interesse.

Bilder vom Jahr 2002

Weltgebetstag der Frauen 2002
 
mit anschließendem Treffen im Pfarrheim 
"Zu den Acht Seligkeiten"
am Freitag den 1. März 19.30 Uhr in der Pfarrkirche

 

1971 begannen Frauen in Rumänien den Weltgebetstag mitzubeten. Inzwischen werden die Vorbereitungen vom 1996 gegründeten Ökumenischen Komitee koordiniert, dem dreizehn Frauen aus sieben verschiedenen Konfessionen und unterschiedlichen Landesteilen Rumäniens angehören.

Hinweise vor Beginn des Gottesdienstes:
Brot und Salz anzubieten ist in Rumänien ein Ausdruck der Gastfreundschaft und erinnert an die Worte Jesu: "Ihr seid das Salz der Erde" (Mt 5,13).

Als "Liturgie" bezeichnen orthodoxe Christinnen nur die "Göttliche Liturgie", wie sie mit gleichem Wortlaut und Ablauf seit Jahrhunderten in der orthodoxen Kirche gefeiert wird.
Mit einem Zeichen werden Sie eingeladen, sich während des Gottesdienstes zu bekreuzigen. Durch das Kreuzeszeichen bekräftigen wir, dass wir die Kraft unseres Geistes, unseres Herzens und unserer Seele Gott weihen und bitten zugleich um Gottes Segen für uns Lind andere.
Beim Kreuzeszeichen nach orthodoxer Tradition werden Daumen, Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand an den Spitzen zusammen gelegt (Dreieinigkeit Gottes), nach innen gebogen berühren Ringfinger und kleiner Finger die Handfläche (Christus ist wahrer Mensch und wahrer Gott). Mit den Spitzen der drei ausgestreckten Finger werden dann Stirn, Brust, rechte Schulter und zuletzt die linke Schulter berührt.

Das feierliche Sprengen von frischem Wasser (oder auch Weihwasser) unterstreicht die prophetische Verheißung des Ezechieltextes. Für orthodoxe Gläubige dient Weihwasser (rumänisch: aghiazma) der Heiligung und der Segnung sowie der Vergebung "kleinerer" alltäglicher Sünden. Personen und Gegenstände, die mit Weihwasser besprengt werden, sind Gott geweiht.

    

Das Einswerden und sich Versammeln zu "einem Leib" symbolisiert die Einheit im Gebet. Mit dieser Handlung gedenken orthodoxe Gläubige der Verstorbenen und betonen die Zusammengehörigkeit aller Gläubigen. Als weiteres Zeichen der Verbundenheit können im Vorraum orthodoxer Kirchen Andachtskerzen für Lebende und Verstorbene angezündet werden.

Im Anschluß an den Gottesdienst lud die Vorbereitungsgruppe des Weltgebetstag der Frauen / Füssen zu einem Freundschaftsessen ein, bei dem Spezialitäten des Landes Rumänien dargeboten und Fair gehandelte Waren zur Besichtigung und zum Verkauf angeboten wurde.