Die Trauerbegleitung


Foto: Manfred Sailer

Sie sind die Initiatoren der neuen ökumenischen Trauerbegleitung Füssen und Umgebung: von links Renata Nytra, Beate Begander, Pfarrer Matthias Schricker und Barbara Schumann.

wird auf ökumenischer Basis weitergeführt.

Aus dem Füssener Blatt Mittwoch den 6. September 2004 Nr. 208

Füssen/Ostallgäu (ms), Um auch nach der Bildung der Pfarreiengemeinschaften die bisherige Arbeit der Selbsthilfegruppen für Trauernde in bewährter Art und Weise weiterzuführen, wurde jetzt die "Ökumenische Trauerbegleitung Füssen und Umgebung" ins Leben gerufen. Und dabei geht es nicht nur nur um die Fortsetzung der Arbeit, sondern auch darum, weitere Anlaufstellen zu haben.

Nach Kontaktaufnahme und mehreren Vorgesprächen trafen sich die Initiatoren zu einer ersten Besprechung in der momentanen Umorientierungsphase. Die Ökumenische Trauerbegleitung ist offen für alle, die um jemanden trauern - ohne Blick auf die Konfession. Ziel ist es, den Umgang mit der Trauer Schritt für Schritt gemeinsam zu verarbeiten, sie ins Leben zu integrieren, denn Trauer zu bewältigen ist schier unmöglich.

Das Anfangstreffen für die erste Trauergruppe (Leitung Beate Begander und Pfarrer Matthias Schricker), findet am Donnerstag, 23. September, um 19.30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in der Kirchstraße 8 in Füssen statt. Dort werden dann auch kontinuierlich alle weiteren monatlichen Treffen abgehalten.

Wer noch nicht gleich in diese Gruppe kommen möchte, hat die Möglichkeit, in lockerer, offener Atmosphäre bei einem Kaffeenachmittag unverbindlich Kontakt aufzunehmen. Barbara Schumann und Renate Nytra erwarten die Besucher am Mittwoch, 6. Oktober um 15 Uhr im Cafe"Zanghellini" in Bad Faulenbach. 

Natürlich besteht neben diesen beiden Angeboten auch die Möglichkeit, individuell Termine für Einzelgespräche zu vereinbaren, entweder mit dem evangelischen Pfarrer Matthias Schricker (Telefon 08362/6177 oder 0173/3527105) oder mit Beate Begander (Telefon 08362/39126). Sie bleibt auch weiterhin Ansprechperson für Beerdigungen von Totgeburten in der Kindergrabstätte auf dem alten Füssener Friedhof.

 

„Selbsthilfegruppen für Trauernde“

Der Tod eines geliebten Menschen ist ein einschneidendes Ereignis, das unser eigenes Leben verändert. Nach der ersten Zeit der ohnmächtigen Trauer kommen Tage, an denen wir anfangen, nachzudenken. Tage, an denen die Trennung durch den Tod immer mehr empfunden wird. Gefühle der Verlassenheit entstehen. Welchen Sinn hat das Leben noch? In diesen Phasen der Trauer ist es gut, wenn wir Menschen finden, denen wir all dies sagen können; Menschen, die das gleiche erlebt haben, die die gleichen Schmerzen durchleiden. Sie verstehen am besten, wie schwer es ist, neue Hoffnung zu finden.

Das Gespräch mit anderen Trauernden bietet die Möglichkeit: