Palmsonntag 2006

2. April 2007

Auch dieses Jahr hat der Bastelkreis um Frau Uschi Pöschel und Maria Zimmermann fleißig Palmbuschen zum Verkauf gebunden. Der Erlös kam in die Ministrantenkasse. Dafür ein recht herzliches Vergelt's Gott.

  

An keinem anderen Sonntag liegen Freude und Leid (Rotglühende Rose und überschäumendes Weiß) so dicht beisammen, wie am Palmsonntag. Alle, tragen den Frieden (Palmzweig) auf ihren Lippen und bemerken nicht, dass um für den Erhalt des  Friedens schon wieder Menschen geopfert werden (Rotes Antipendium). Das dies nicht im Sinne Gottes ist, wird unüberbietbar am Sohn Gottes deutlich. Durchgesetzt hat sich der Menschen Wille entgegen dem Willen Gottes, um den Christus am Ölberg in seiner Todesangst so sehr gefleht hat (Dein Wille Geschehe). Nur die von Gott geschenkte Freiheit (Frei zu entscheiden wie Gott selbst) drückt sich im Willen der Menschen aus und findet im Tod (Gottes) eine absolute Grenze. Nur Gottes Wille zum Leben überwindet den Tod, in dem er neues Leben schenkt in Ewigkeit.

Dort, wo das Leben Jesu als Mensch begonnen hat, in der Krippe, beginnt die Palmprozession. Hosanna, dem Sohne Davids!

März 2007

Palmprozession mit Palmesel

Am Palmsonntag, dem Sonntag vor Ostern, der die Karwoche einleitet, feiert die Kirche den Einzug Jesu als König in Jerusalem. Aus dieser überlieferten Huldigung der Gläubigen für den Menschensohn entwickelte sich eine alte, christliche Tradition.

Im Jahre 1973 wurde diese schöne Tradition durch den damaligen Stadtpfarrer Ludwig Steiger in Füssen wieder ins Leben gerufen. Anfänglich wurde der Palmesel von vier Männern getragen, später dann ein Wagen gebaut und seither wird die Figur von Ministranten der Prozession vorangezogen.

Zuerst wurden in der total überfüllten Krippkirche, zahlreiche Gottesdienstbesucher standen gar auf der Treppe zur Kirche, die Palmzweige geweiht, ehe die feierliche Prozession dann durch die Reichenstrasse zur Kirche St. Mang zog. Begleitet wurde der Zug von einer Bläserabteilung der Harmoniemusik.

Der Palmsonntag ist im Kirchenjahr ein besonderer Tag, ein Tag mit vielfältigem Brauchtum und bewegender Liturgie, wie Pfarrer Kazimierz Piotrowski in seiner Predigt betonte. Dieser Sonntag eröffnet die Karwoche, auch Trauer- oder Heilige Woche, die hinführt auf das nahende Osterfest. Der Weg des Leidens, wie Jesus Christus, der Sohn Gottes ihn nach dem Willen des Vaters beschritten hat, ist mit dem Karfreitag nicht zu Ende, sondern mündet in die Auferstehung des Heilands am Osterfest, dem Höhepunkt des Kirchenjahres für die Christenheit.

 

   

Foto: Die bei der Prozession verwendete Palmeselfigur wurde von Bildhauer Alois Vogler geschaffen. Strahlender Mittel- punkt seines Werkes, ist der auf dem Esel thronende Christus, der Sohn Gottes, dessen farbliche Fassung Glaube, Liebe und Hoffnung versinnbildlichen. Zum ersten Einsatz kam diese Figur, der Pfarrer Piotrowski und Diakon Hofmann in der Prozession durch die Fußgängerzone.

Bericht und Foto: Manfred Sailer (sai)

 

Palmsonntag 2006

Texte entnommen aus dem Schott

Liebe Brüder und Schwestern!

In den Tagen der Fastenzeit haben wir uns auf Ostern vorbereitet; wir haben uns bemüht um die Bekehrung unseres Herzens und um tätige Nächstenliebe. 
Heute aber sind wir zusammengekommen, um mit der ganzen Kirche in die Feier der österlichen Geheimnisse unseres Herrn einzutreten.

Hosanna dem Sohne Davids!
Gepriesen, der kommt im Namen des Herrn,
der König von Israel. Hosanna in der Höhe!

Allmächtiger, ewiger Gott,
segne + diese (grünen) Zweige,
die Zeichen des Lebens und des Sieges,
mit denen wir Christus, unserem König, huldigen.
Mit Lobgesängen begleiten wir ihn in seine heilige Stadt;
gib, dass wir durch ihn zum himmlischen Jerusalem gelangen,
der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit

Christus ist in seine Stadt Jerusalem eingezogen; dort wollte er Leiden und Tod auf sich nehmen, dort sollte er auch auferstehen. Mit Glauben und innerer Hingabe begehen wir das Gedächtnis seines Einzugs. Wir folgen dem Herrn auf seinem Leidensweg und nehmen teil an seinem Kreuz, damit wir auch Anteil erhalten an seiner Auferstehung und seinem Leben.

Als Festpilger und als Messias zieht Jesus in Jerusalem ein. Ein junger Esel ist sein königliches Reittier. Er kommt im Namen und Auftrag Gottes und nimmt die Huldigung der Volksmenge an. Das Johannesevangelium betont stärker als Markus die königliche Würde Jesu; es spricht von Palmzweigen, wo Markus nur Grasbüschel nennt.

  

Aber Jesus ist einsam, er weiß, was kommen wird. Selbst seine Jünger haben den Einzug in Jerusalem erst später in seiner Tragweite verstanden.

 

Palmsonntag 2005

Auch in diesem Jahr wurden Palmbuschen von den Basteldamen gebunden und vor der Hl. Messe zum Verkauf angeboten. Der Erlös wurde für die Ministranten- Jugendarbeit gestiftet..

  

Andrea Buntin und ihre Eltern haben wieder Osterkerzen verziert und bieten sie in der Kirche zum Verkauf an. Die Spende, die Sie dafür geben, wird für das Projekt von Misereor in Bolivien verwendet. 

Hosanna dem Sohne Davids!
Gepriesen, der kommt im Namen des Herrn
,

der König von Israel. Hosanna in der Höhe!

  

  

Unsere Erstkommunionkinder. 

  

 

Palmsonntag 2004

In den Tagen der Fastenzeit haben wir uns auf Ostern vorbereitet; wir haben uns bemüht um die Bekehrung unseres Herzens und um tätige Nächstenliebe. Heute aber sind wir zusammengekommen, um mit der ganzen Kirche in die Feier der österlichen Geheimnisse unseres Herrn einzutreten.

Christus ist in seine Stadt Jerusalem eingezogen; dort wollte er Leiden und Tod auf sich nehmen, dort sollte er auch auferstehen. Mit Glauben und innerer Hingabe begehen wir das Gedächtnis seines Einzugs. Wir folgen dem Herrn auf seinem Leidensweg und nehmen teil an seinem Kreuz, damit wir auch Anteil erhalten an seiner Auferstehung und seinem Leben.

  

Ruhm und Preis und Ehre / sei dir, Erlöser und König! 
Jubelnd rief einst das Volk / sein Hosianna dir zu.

Du bist Israels König, / Davids Geschlechte entsprossen, 
der im Namen des Herrn / als ein Gesegneter kommt.

Dir lobsingen im Himmel / ewig die seligen Chöre; 
so auch preist dich der Mensch, / so alle Schöpfung zugleich.

Einst mit Zweigen in Händen / eilte das Volk dir entgegen; 

so mit Lied und Gebet / ziehen wir heute mit dir.

Dort erklang dir der Jubel, / als du dahingingst zu leiden; 

dir, dem König der Welt, / bringen wir hier unser Lob.

Hat ihr Lob dir gefallen, / nimm auch das unsre entgegen, 

großer König und Herr, / du, dem das Gute gefällt.

Allmächtiger, ewiger Gott,

deinem Willen gehorsam, hat unser Erlöser Fleisch angenommen, 

er hat sich selbst erniedrigt und sich unter die Schmach des Kreuzes gebeugt. 

Hilf uns, dass wir ihm auf dem Weg des Leidens nachfolgen und an seiner Auferstehung Anteil erlangen.

Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus.

 

Der Erlös vom Verkauf der Osterkerzen,
welche Andrea Buntin
mit Unterstützung Ihrer Eltern gestaltet hat,
wird unsere Orgel noch schöner
das Lob Gottes anstimmen lassen.