Die Segnung des Johannesweins

Der Apostel Johannes,

Sohn des Zebedäus und der Salome, Bruder des älteren Jakobus, war zuerst Jünger des Täufers Johannes. Die Zebedäussöhne waren am See Gennesaret von Jesus zu Jüngern berufen worden und genossen mit Simon Petrus eine Vorrangstellung. Sie durften bei der Verklärung und im Garten Gethsemani anwesend sein. Johannes war der Jünger, den Jesus liebte und dem er unter dem Kreuz seine Mutter anvertraute. Später war Johannes eine der Säulen der Gemeinden von Jerusalem und Samaria. Nach alter Überlieferung hat Johannes später in Ephesus gewirkt. Unter Domitian wurde er auf die Insel Patmos verbannt, wo er die Geheime Offenbarung schrieb. Als er nach Ephesus zurückgekehrt war, verfasste er dort das vierte Evangelium und die Briefe. In Ephesus ist er dann auch in hohem Greisenalter um das Jahr 100/101 gestorben. Das älteste Zeugnis für seine Verehrung bildet um 200 die Johanneskirche mit seinem Grab in Ephesus. In Rom wurde unter Papst Hadrian I. (772-795) die Kirche des hl. Johannes vor dem Lateinischen Tor eingeweiht.

Dargestellt als Apostel mit Adler
Patron der Bildhauer, Schriftsteller, Notare, Theologen, Winzer; der Freundschaft; bei Brandwunden; für gute Ernte; am Festtag Segnung des Weines (Johanneswein).