Fronleichnam
10. Juni 2004

Wer sich auf die Vorbereitung des Fronleichnamfest einlässt, wird gefangen vom Zauber der Natur, in der Lobpreis und Dank widerspiegeln. Damit die Blüten und Blütenblätter noch möglichst frisch sind, wenn Jesus Christus in der Monstranz mit seinem Dienstherren darüber schreitet, fangen die einzelnen Gruppen schon ganz früh an, Blumen zu pflücken. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle der Nachbarschaft, die  aus Ihren Gärten die begehrten Pfingstrosen, Goldregen und andere Blumen zur Verfügung gestellt haben. Sie gingen gerne das Risiko ein, das zur Ehre Gottes so manche Staude geplündert wurde. Gott sei Dank hat sich auch niemand darüber beschwert, dass schon um 5.30 Uhr der Rasenmäher angeworfen und ganz schnell das Gras für den Untergrund der Blumenteppiche gemäht wurde.

  

  

  

     

Hochfest des Leibes und Blutes Christi

Gott hat es gewagt: 
Er hat den Menschen nach seinem Bild und Gleichnis geschaffen. 
Und dann das zweite Wagnis: 
die Menschwerdung des Sohnes, des ganz Heiligen, 
der in allem uns Menschen gleich wurde. 
Und das dritte: 
dass der menschgewordene Sohn für seine Brüder das Brot des Lebens sein will. 
Das ist seine Ostergabe, in göttlicher Liebe jedem gereicht, der Hunger nach Gott hat. 
Nimm und iss! Du sollst leben.

Lobe, Zion, deinen Hirten; / dem Erlöser der Verirrten / stimme Dank und Jubel an. 
Lass dein Lob zum Himmel dringen; / ihn zu rühmen, ihm zu singen, / hat kein Mensch genug getan.

  

Er ist uns im Brot gegeben, / Brot, das lebt und spendet Leben, / Brot das Ewigkeit verheißt,
Brot, mit dem der Herr im Saale / dort beim österlichen Mahle / die zwölf Jünger hat gespeist.

  

Lobt und preist, singt Freudenlieder; / festlich kehrt der Tag uns wieder, / jener Tag von Brot und Wein,
da der Herr zu Tisch gela­den / und dies heilge Mahl der Gnaden / setzte zum Gedächtnis ein.
Was bei jenem Mahl geschehen, / sollen heute wir begehen / und verkünden seinen Tod. 
Wie der Herr uns aufgetragen, / weihen wir, Gott Dank zu sagen, / nun zum Opfer Wein und Brot.

  

Seht das Brot, der Engel Speise, / Brot auf unsrer Pilgerreise, / das den Hunger wahrhaft stillt.
Abrams Opfer hat‘s gedeutet, / war im Manna vorbereitet, / fand im Osterlamm sein Bild.

Guter Hirt, du Brot des Lebens, / wer dir traut, hofft nicht vergebens, / geht getrost durch diese Zeit. 
Die du hier zu Tisch geladen, / ruf auch dort zum Mahl der Gnaden / in des Vaters Herrlichkeit.

  

Anschließend waren alle Helfer, der Kirchenchor und die Ministranten zu einer deftigen Brotzeit in das Pfarrheim eingeladen. Ein herzliches Vergelt's Gott gilt in besonderer Weise unserem H. H. Pfr. Hans-Ulrich Schneider, der zum letzten Mal diese Prozession mit uns gegangen ist. 

Einige Bilder hat Manfred Sailer fotografiert und für die Homepageeite zur Verfügung gestellt - herzlichen Dank.

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