Missionsessen

   Am Sonntag, den 26.10. bleibt Ihre Küche sicherlich kalt, denn Sie können Ihr Mittagessen im Pfarrsaal in netter Gesellschaft einnehmen und dabei auch noch für einen guten Zweck spenden. 
   Die Rezepte für die angebotenen Gerichte haben wir schon einmal zu einer solchen Aktion ausprobiert und weil sie allen so gut geschmeckt haben, bieten wir sie dieses Mal wieder an. 
   Der Erlös dieser Aktion des Pfarrgemeinderats ist für das Waisenhaus von Pfarrer John Bosco
in Uganda bestimmt.

Missionsessen
27. Oktober 2002
im Pfarrheim (Kindergarten I. Stock). 
Dazu sind die ganze Pfarrgemeinde und auch Gäste recht herzlich eingeladen.

Der Erlös des "Missionsessen" kommt dieses Jahr unserer Partnergemeinde in Venezuela zugute.

Ungarisches Gulyàs

Gulyàs ist eine Erfindung ungarischer Rinderhirten. Wer wüsste also besser als die Ungarn, wie ein richtiges Gulyàs beschaffen sein muß?
Unser Rezept weicht sicherlich von dem ab, was Sie in Ihrem Kochbuch als Gulasch gefunden haben. Dafür ist es ein ungarisches Originalrezept, das Sie unbedingt einmal ausprobieren sollten:

Das Paprikapulver wird in heißem Fett leicht angeröstet, bevor das Fleisch dazu kommt. So ist es in Ungarn üblich.

Bei den Paprikaschoten sitzt die Schärfe in den Scheidewänden und dem Samen. Die „Außenwände“ schmecken vergleichsweise milde. Je nach dem, welche Menge Scheidewände oder Samen dem Endprodukt zugesetzt werden, erhält man mildere oder schärfere Sorten.

500 g Kartoffeln, Salz 750 g Rindfleisch (Verschiedene Sorten, darunter Lende und Haxen, auch Innereien wie Herz oder Leber), 50 g Schweineschmalz, 2 Zwiebeln, 1 Eßlöffel Edelsüßpaprika.

Kartoffel schälen, vierteln und in leicht gesalzenem Wasser kochen, dann abgießen und die Kochbrühe aufheben. Fleisch vorbereiten und in Würfel schneiden. Schmalz in einem großen Topf erhitzen, grob geschnittene Zwiebeln darin goldbraun rösten. Mit Paprika bestreuen und vorsichtig weiter rösten - Paprika darf nicht verbrennen. Das Fleisch dazu geben und salzen, kräftig in eigenem Saft schmoren lassen. Die Kartoffeln zum Fleisch geben und soviel Kochwasser hinzufügen, daß eine sämige, kräftige Suppe entsteht. Das Fleisch garen (dabei verkochen die Kartoffeln größtenteils), mit Paprikapulver und Salz abschmecken. Dazu Reis oder Nudeln reichen.

   

Zu Gast bei unserem Welt-Mission-Essen H.H.Pfr. Karl Laurer, seit über 40 Jahren Missionar in Venezuela, der gerade ein paar Tage in seiner Heimatgemeinde weilt. Er hat auch die Patenschaft zu Pater Gustavo, der Pfarrer der Pfarrgemeinde Maria Morgenstern in Venezuela, geknüpft, die auf einen guten Erlös aus dieser Aktion hoffen. 

   

Groß und Klein hatten lächelnde Gesichter. Allen hat es großartig geschmeckt. Ein herzliches Vergelt's Gott allen Helfern. Im Besonderen gilt der Dank den Schwestern vom Virginia Schwesternheim, welche wieder großzügig ihre Küche zur Verfügung gestellt und fleißig mit angefasst hatten.

    

Bilder vom Missionsessen 2001

  Missio-Sonntag