Text und Bilder: Manfred Sailer; AZ; Füssener Blatt 4. Juli 2006

10 Jahre Selbsthilfegruppe für Trauernde

Im Frühsommer 1996 haben Barbara Schumann, Renate Nytra und Käthe Hardt nach dem Tod ihrer Ehegatten in Gesprächen mit Pfarrer Erich Renz Hilfe gefunden, ihre Trauer zu bewältigen. Um diese Selbsthilfe auch anderen Trauernden anzubieten, wurde in der Pfarrei zu den Acht Seligkeiten die Selbsthilfegruppe für Trauernde ins Leben gerufen. Beate Begander, die etwas später zu der Selbsthilfegruppe kam, kümmert sich vor allem um trauernde Eltern, sie war Mitinitiatorin für die Kindergrabstätte auf dem alten Füssener Friedhof, wo für totgeborene Kinder im Jahre 2003 eine Gedenkstätte geweiht wurde.

Auch Pfarrer Hans-Ulrich Schneider unterstützte nach dem Weggang von Pfarrer Renz nach Memmingen die Trauergruppe in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit.

Jeden ersten Freitag im Monat um 15.00 Uhr finden Trauernde, die sich von einem lieben Angehörigen trennen mussten die Möglichkeit, sich zu Gesprächen zu treffen, im Bedarfsfall steht ein geistlicher Begleiter zur Verfügung: Treffpunkt im Pfarrheim "Zu den Acht Seligkeiten", Geigenbauerstrasse 13, im 1. Stock.

Zusätzlich wird an jedem dritten Freitag des Monats ein offenes Treffen in einem Kaffee angeboten, bitte Presseankündigung beachten, zu dem alle Ehemaligen und neu hinzukommende stets willkommen sind.

Für Informationen stehen zur Verfügung:

Barbara Schumann, Tel: 08362 / 5357

Renate Nytra, Tel: 08362 / 38693


Unterstützung und Hilfe in schweren Stunden der Trauer 
gewähren seit 10 Jahren 
Barbara Schumann, Käthe Hardt und Renate Nytra.

Foto und Bericht: Manfred Sailer (ms)

Selbsthilfegruppe für Trauernde 

Kindergrabstätte