Firmvorbereitung 

Die Spendung der Firmung 2006
durch Hwst. Domkapitular Dr. theol. Wolfgang Hacker

Dr. Wolfgang Hacker wurde 1962 in Augsburg geboren und 1987 zum Priester geweiht. Als Kaplan wirkte er in den Pfarreien St. Johannes Baptist in Neu-Ulm und Verklärung Christi in Schongau. An der Katholischen Theologischen Fakultät der Universität Augsburg promovierte er bei Prof. Dr. Kienzler zum Thema "Geheimnisvolle Existenz. Ein Beitrag zur Interpretation des Gesamtwerkes von M. Heidegger und K. Rahner". Im September 1991 übernahm er als nebenamtlicher Pfarradministrator die Filialkirchenstiftung St. Gabriel in Deuringen und arbeitete am Lehrstuhl von Prof. Dr. Kienzler mit. Seit zwei Jahren ist er zusätzlich im Personalreferat für Priester, Diakone und hauptamtlich in der Pastoral tätige Laien im Bischöflichen Ordinariat zuständig für die Ausbildung ausländischer Geistlicher, die in der Diözese Augsburg ihren Dienst versehen.

Der Heilige Geist ist das innerste Geheimnis Gottes, sozusagen sein Herz, und er ist die letzte,
äußerste Gabe Gottes für die Welt.
Er erneuert die Schöpfung von innen her, er lässt nichts so, wie es war.
Wer an die Kraft dieses Geistes glaubt und um sein Kommen bittet, muss wissen, dass er die göttliche Unruhe herbeiruft.

Halleluja. Halleluja.

Komm, Heiliger Geist,
erfülle die Herzen deiner Gläubigen,
und entzünde in ihnen das Feuer deiner Liebe!

Halleluja.


Franziskanerpater Nathanael, Pfarrer Piotrowski, Msgr. Knebel und Domkapitular Dr. Hacker

Domkapitular Dr. Wolfgang Hacker  sprach den Firmlingen Mut zu: " Es kommt Gott nicht darauf an, was dir in Deinem Leben so alles passiert, ob du diese oder andere Fähigkeiten und Talente hast, das ist für jeden ganz individuell und hängt von vielen Faktoren ab, aber eines ist unauslöschlich, wie ein Wasserzeichen in dir. Gott ist mit dir, streckt dir seine Hand zum ewigen Bund entgegen, nennt dich beim Namen. Lass dich von dieser Liebe entflammen zu einem lebendigen, aktiven Christen."

Komm herab, o Heil‘ger Geist,
der die finstre Nacht zerreißt, / strahle Licht in diese Welt.

Komm, der alle Armen liebt,
komm, der gute Gaben gibt, / komm, der jedes Herz erhellt.

Höchster Tröster in der Zeit,
Gast, der Herz und Sinn erfreut, / köstlich Labsal in der Not,

in der Unrast schenkst du Ruh,
hauchst in Hitze Kühlung zu, / spendest Trost in Leid und Tod.

Komm, o du glückselig Licht,
fülle Herz und Angesicht, / dring bis auf der Seele Grund.

Ohne dein lebendig Wehn
kann im Menschen nichts bestehn, / kann nichts heil sein noch gesund.

Was befleckt ist, wasche rein,
Dürrem gieße Leben ein, / heile du, wo Krankheit quält.

Wärme du, was kalt und hart,
löse, was in sich erstarrt, / lenke, was den Weg verfehlt.

Gib dem Volk, das dir vertraut,
das auf deine Hilfe baut, / deine Gaben zum Geleit.

Lass es in der Zeit bestehn,
deines Heils Vollendung sehn / und der Freuden Ewigkeit.

Herr, unser Gott,
dein Geist segne diese Gaben
und erfülle durch sie die Kirche
mit der Kraft deiner Liebe,
damit die ganze Welt erkennt,
dass du sie zum Heil gerufen hast.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

..... und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand ....

Firmung 2005