Text und Bild: Georg Rehm; AZ; Füssener Blatt;  Feb. 2006

Ortstermin im Kindergarten St. Gabriel

Zu einem Besichtigungstermin im Kindergarten St. Gabriel der Stadtpfarrei "Zu den Acht Seligkeiten" im Füssener Westen trafen sich am Dienstag Vormittag Stadtpfarrer Monsignore Karlheinz Knebel, Ludwig Konrad von Diözesanbauamt, Architekt Klaus Stein, Kirchenpfleger Max Schneider und Kindergartenleiterin Sibylle Berchtold. Mit von der Partie war auch Elisabeth Dopfer. Sie leitet als Erzieherin die Hasengruppe, der die Erweiterung zu Gute kommen soll.

Notwendig wird die kurzfristige Umbaumaßnahme, nachdem sich auf die 24 frei werdenden Kindergartenplätze 50 Kinder beworben haben. Außerdem macht die neue gesetzliche Lage es unumgänglich, dass die Personalkapazitäten voll ausgeschöpft werden. Das war bisher nicht möglich, denn die Hasengruppe hatte einen so kleinen Raum zur Verfügung, dass nur 15 Kinder darin beschäftigt und betreut werden konnten. Das soll sich im Sommer ändern.

Der bisherige Raum soll bis zum Beginn des neuen Kindergartenjahres im September für 25 Kinder erweitert sein, so dass im Kindergarten St. Gabriel wieder 115 Kinder in vier Regelgruppen und in der Integrationsgruppe unterkommen. Neben diesen konkreten Planungen nützte Ludwig Konrad, der Beauftragte des Projektmanagements, wie das Diözesanbauamt inzwischen heißt, die Gelegenheit auch die anderen Räumlichkeiten des Kindergartens zu besichtigen, um erforderliche Sanierungsmaßnahmen planen zu können.

Die zuständigen Stellen der Diözesanverwaltung haben inzwischen für die Baumaßnahme grünes Licht gegeben und auch die Stadt Füssen als Sachaufwandsträger der Kindergärten wird nach Aussage von Monsignore Knebel ihrer Verpflichtung nachkommen. Inzwischen finanziert die Pfarrei "Zu den Acht Seligkeiten" den Betrag vor und wird dafür von der Kirchenverwaltung St. Mang mit einem zinslosen Darlehen in Höhe von 10.000,-€ unterstützt werden. Mit diesen Voraussetzungen werden jetzt die notwendigen Planungen vorwärtsgetrieben und die entsprechenden Anträge gestellt, damit sich ab September die „Hasen“ in ihrem neuen Nest wohlfühlen können.