Erntedank 2006
1. Oktober 2006

Text aus dem  
Dienstag, 3. Oktober

Erntedankgottesdienst in Füssen
mit Gabenkörbchen und einer Taufe

Zum Erntedanksonntag hatten Monsignore Karlheinz Knebel und Pfarrhelferin Brigitte Böck zum Familiengottesdienst die Kinder der Pfarreiengemeinschaft Füssen eingeladen. Sie kamen in Scharen und brachten ihre Erntegaben mit. Nach dem feierlichen Einzug feierten die kleineren Kinder parallel zur Messe im Kapitelsaal, die größeren blieben in der Pfarrkirche. 

Im Gottesdienst wurde auch ein Kind getauft. Zum „Vater unser" holte Knebel die Kinder um den Altar und freute sich sichtlich an den Kommunionkindern des kommenden Jahres, die seiner Einladung gefolgt waren. Er erinnerte daran, dass die Erstkommunionvorbereitung kein Automatismus der dritten Klasse sei, sondern nur noch die Eltern und Kinder zur Vorbereitung eingeladen werden, die sich anmelden. Beim Kindergottesdienst stellten die Kleineren ihre Gabenkörbchen zur „Jesuskerze" und sangen: „Erntedank ist heute. Feiert mit das Fest!" reh/Fotos: Rehm

 

Erntedank Stadtpfarrkirche "Zu den Acht Seligkeiten"

Die Ernte ist eingefahren. Herr, lass uns die Frucht der menschlichen Arbeit und deines reichen Segen dankbar genießen.
Das Ausruhen nach erfolgreicher Arbeit ist gerechtfertigt, wenn die Fürsorge am Nächsten, ebenfalls ihren Stellenwert erhalten hat.
Im Psalm 19,9ab
heißt es so schön: "Sprich mich frei von Schuld, die mir nicht bewusst ist! Dann bin ich ohne Makel und rein von schwerer Schuld." 
Für das Ausruhen im Angesicht Gottes steht der Schaukelstuhl, zur Rechten das Kreuz und zur Linken das Brot. Weihwasser symbolisiert das reinwaschen von unbewusster Sünde, die im Räderwerk dieser Welt immer vorhanden ist.

Dieses Jahr steht die Erntekrone vor der Gottesmutter, die zusätzlich mit einem Rosenkranz geschmückt an den Beginn des Rosenkranzmonat Oktober erinnern soll.
Ora et Labora, die umfassende benediktinische Ordensregel lehrt uns, den Feierabend richtig zu nutzen. Dabei steht nicht die Gebetsformel des Rosenkranz im Vordergrund, sondern das Gespräch mit Gott, welches bei geübten Betern im Wiederholen der Rosenkranzgeheimnisse statt findet. Nach getaner Arbeit verschnaufen dürfen und dann in Ruhe heimkehren zu Gott, diese Bitte wird im Wunsch nach einer guten Sterbestunde immer wieder ausgesprochen.

  

Erntedank 2005