Text und Bilder: Manfred Sailer; AZ; Füssener Blatt 4. Juli 2006

Dekanatsrat unter neuer Leitung

Zur konstituierenden Sitzung des Dekanatsrates mit Wahl zur Vorstandschaft trafen sich die Delegierten der Pfarreien des Dekanates Füssen im Pfarrsaal der Pfarrei zu den Acht Seligkeiten.

Zunächst dankte Dekan Karlheinz Knebel dem komplett scheidenden Vorstandsgremium mit herzlichen Dankesworten und einem kleinen Geschenk. Helene Brenner, zwölf Jahre Vorsitzende, Brigitte Böck, Karl Hitzelberger und Konrad Allgayer stellten sich nicht mehr für ein Amt im Vorstand zur Verfügung. Ebenso herzlich dankte Msgr. Knebel Marlies Ramstöck, die zwanzig Jahre die Interessen des Dekanates im Diözesanrat Augsburg als Delegierte wahrgenommen hatte.

In einer kurzen Vorstellungsrunde, nach den Pfarrgemeinderatswahlen im März waren viele neue Gesichter unter den Anwesenden, machten sich die Teilnehmer der Versammlung untereinander bekannt.


von links: Dekan Msgr. Karlheinz Knebel, die neue Vorstandschaft mit Vorsitzendem
Manfred Sailer und seinen Stellvertretern Hans Gschwill und Kathi Schuster,
die scheidenden Vorstände Brigitte Böck, Karl Hitzelberger und Helene Brenner,
sowie Schriftführer und Delegierter für den Diözesanrat Roland Miller.

Renate Immler, Regionalsekretärin leitete den Akt der Neuwahl, unterstützt von den Wahlhelferinnen Helene Brenner und Sabine Müller. Zum neuen Vorsitzenden wurde Manfred Sailer, Pfarrei zu den Acht Seligkeiten Füssen, zu Stellvertretern Hans Gschwill, Pfarrei St. Michael Bayerniederhofen und Kathi Schuster, Pfarrei Mariä Heimsuchung Lechbruck einstimmig bei je einer Stimmenthaltung gewählt. Ein weiterer Stellvertreter wird in der nächsten Sitzung nachgewählt werden. Neuer Delegierter für den Diözesanrat und weiterhin Schriftführer ist Roland Miller von der Pfarrei St. Andreas Nesselwang.

Msgr. Karlheinz Knebel äußerte sich zufrieden über den flotten, reibungslosen Ablauf und das gute Ergebnis der Wahlen und umriss kurz, was in den kommenden vier Jahren die Hauptaufgabe des Dekanatsrates sein wird. Er betonte die Wichtigkeit dieses Laiengremiums, ebenso die Tatsache, dass für die Zukunft der Dekanatsentwicklung eine gute Zusammenarbeit auf nahezu allen Ebenen eine immer gewichtigere Rolle spielen wird. Eine große Chance könnte sein, die Stärken der einzelnen Pfarreien für alle zu nutzen, gemeinsam pfarrüberschreitende Angebote zu entwickeln. Hauptamtliche Kräfte der Region stehen dabei mit Rat und Tat zur Seite. Ein positives Beispiel war der Glaubenskurs des Dekanates „Glauben mit Tiefgang“, einhelliges Fazit vieler Teilnehmer war, dass so etwas weitergehen sollte. Es ist durchaus als positives Signal zu bewerten, wenn durch solche Angebote Pfarrgrenzen an Gewicht verlieren.

Zwei Themen, die den Dekanatsrat, auch die Pfarrgemeinderäte, bzw. die Seelsorgeteams in den Pfarreiengemeinschaften in den nächsten Wochen und Monaten mit Sicherheit beschäftigen werden sind Änderungen in der Taufpastoral und das Kindergartenprojekt Brückenbau. Ziel muss sein, miteinander eine Praxis zu finden, was machbar und durchführbar sein wird.

Der neue Vorsitzende des Dekanatsrates Manfred Sailer richtete die Bitte an alle Pfarreien im Dekanat, zu den zwei oder drei jährlichen Sitzungen jeweils einen Vertreter zu entsenden, gerne dürfen aber auch mehrere Teilnehmer aus den Pfarreien kommen. Natürlich sind alle Sitzungen des Dekanatsrates öffentlich und die Referenten werden wie in den vergangenen Jahren interessante Themen ansprechen.

Bericht und Foto: Manfred Sailer (ms)