IMPRESSUMMaria Lichtmess

Weltgebetstag der Frauen
04. März 2005

„Ihr seid das Salz der Erde - ihr seid das Licht der Welt.“

Frauen in Polen hatten in diesem Jahr die Texte ausgewählt und fragen sich und uns: 
„Wie leuchtet mein Licht“?

Text aus der AZ / Füssener Blatt vom Montag, den 7. März 2005

Mit " Szczesc Boze "begann die Gebetsstunde über Polen.
Der Weltgebetstag der Frauen informierte über das Nachbarland.

Füssen(aw).
Füssener Frauen aller Konfessionen luden zum Weltgebetstag in die Kirche "Zu den Acht Seligkeiten" ein. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand Polen - und damit die polnischen Frauen.

Nach der Feier kamen die Christinnen im Pfarramt zusammen und aßen polnische Gerichte.

Der traditionelle Gebetsruf aus Polen eröffnete den Gottesdienst. Die Gebetsstunde begann mit der Verteilung von Brot und Salz seit jeher ein Symbol für Gastlichkeit und Freundschaft - und den Worten "Szczesc Boze", das bedeutet "Gott segne Dich". Frauen der evangelischen und katholischen Pfarrgemeinden Füssens leiteten den Gottesdienst, welchen die Frauen aus Polen vorbereitet hatten.

Sie sprachen die Geschichte die Deutschland und Polen miteinander verbindet an. Der Blitzkrieg, mit dem Nazi-Deutschland am 1. September 1939 Polen überfiel, gehört dazu. Und heute sind Städte wie Gdansk (Danzig), die früher zu Deutschland gehörte, polnisch.

Seit 2004 gehört auch Polen zur Europäischen Union.

Aber noch immer sind sich diese beiden Länder fremd und die Annäherung schreitet nur langsam voran. Dies wollte die informierende Gebetsfeier ändern. In Rollenspielen deckten zwei Christinnen das Klischeedenken auf, das noch immer in beiden Länder vorherrscht. Sie machten Mut aufeinander zuzugehen und damit "Licht der Welt zu sein. So wie es der Leitsatz "Lasst uns Licht sein" des Zusammenkommens vorschrieb.
    

     

  

 

Gegen Ende der Gebetsfeier wurde großzügig für die Frauenorganisation "La Strada", die sich seit 1995 europaweit gegen Frauenhandel engagiert, gespendet.

Nach Beendigung der Messe ging es im Pfarrheim polnisch weiter. Es wurden polnische Speisen wie die Suppe "Barszcz" und andere Köstlichkeiten verteilt. Dazu unterhielten sich die Frauen "über den sehr schönen Gottesdienst", wie Erika Holstein meinte und sie merkte an, "dass Frauen alleine ganz anders zusammen beten können."

Die Geschichte der Heilung des Naaman (von Peter Karner), der durch ein einfaches, siebenfaches Untertauchen im Jordan geheilt wurde.

Weltgebetstag 2004