Reges Chorleben in der Pfarrei
Zu den Acht Seligkeiten

„Das ist eine äußerst lebendige Chorgemeinschaft“, so bezeugten es übereinstimmend Monsignore Karlheinz Knebel, Pfarrer Kasimierz Piotrowski der Diakon Kurt Benedikt Susak sowie Kirchenpfleger Max Schneider, die offensichtlich sehr gerne die Generalversammlung und die Nikolausfeier des Kirchenchores Zu den Acht Seligkeiten besuchten.

Chorleiter Klaus Bielenberg konnte dies nur bestätigen und berichtete, dass der Singkreis im vergangenen Jahr zu 47 Probenabenden zusammenkam und 19 Aufführungen gestaltete. Er lobte vor allem die hervorragende Probendisziplin, den steten Willen der Chormitglieder um festliche Gestaltung der Liturgiefeiern und den starken Zusammenhalt der Gemeinschaft, der sich in einer Vielzahl geselliger Veranstaltungen manifestierte.

Der Chorleiter stellte heraus, dass es sich bei dem Singkreis um ein festes Gefüge eines echten Laienchors handle, in dem Sangesbegeisterte jeder Generation ihren Platz finden können. Er war stolz darauf, dass er für Aufführungen keine Profis verpflichten musste. Dies gehe natürlich nur dann, wenn Werke einstudiert werden, die dem Können des Chores angepasst sind. In jeder Schwierigkeitsstufe seien Perlen der Musik zu finden, man müsse sie nur herausfischen. Bielenberg verwies auf eine Reihe von Messen aus verschiedenen Musikepochen, die sehr gut von der Gottesdienstgemeinde angenommen worden sind. Der nahezu hundertprozentige Probenbesuch beweise, dass alle Sängerinnen und Sänger gerne mitwirkten. Sehr erfreulich sind fünf Neueintritte. Dennoch wird im Alt und bei den Männern noch dringend Verstärkung gesucht. In diesem Zusammenhang wünschte sich der Chor eine bessere Präsentation im Pfarrblatt. Die Musiker und Sänger spürten immer wieder, wie sie sich selbst, aber auch in der Gemeinde bei der Gestaltung einer festlichen Liturgie Freude bereiten könnten. Ausdruck dieser Freude sei schließlich auch das gesellige Leben, das in vielen Feiern und auch in Ausflügen hoch gehalten wird.

Mit Spannung erwarten die Mitglieder des Chores die vor ihnen liegenden Aufgaben. Das ist zunächst einmal die Uraufführung der Pastoralmesse von Kempter in der Neubearbeitung von Joschi Schumann mit einer interessanten Instrumentalbegleitung. Weiter gilt es beim 40-jährigen Pfarrjubiläum während des Festgottesdienstes mit Bischof Walter Mixa Beiträge zu bringen. Der Chor selbst darf im nächsten Jahr sein 40-jähriges Jubiläum begehen. Dies soll bei der feierlichen Aufführung einer Messe und weiteren Aktivitäten zum Ausdruck kommen. Schließlich stehen aber auch noch Neueinstudierungen bevor.

Monsignore Karlheinz Knebel dankte dem Chor für seine wertvolle Arbeit. Er begrüßte die Eigenständigkeit, die trotz des Pfarrverbundes erhalten bleiben muss, regte aber auch an, mit den anderen Kirchenchören zusammenzuarbeiten. Dies könnte zum Beispiel in einer gemeinsamen Caecilienfeier Ausdruck finden.

Martin Kuen und Maria Tschabi überreichte er für ihr 10-jähriges bzw. 20-jähriges Mitwirken in der Chorgemeinschaft eine Urkunde.

Er wie auch die Gäste und die Chormitglieder wurden vom Besuch des Nikolaus (Siegfried Martick) überrascht, der schöne Geschenke mitgebracht hatte und humorvoll über die Eigenarten jedes einzelnen Mitgliedes berichtete.

  

Der Singkreis freut sich über jeden, der mitsingen möchte. Natürlich ist es die Aufgabe, eines Chorleiters, das Beste aus seinen Stimmen heraus zu holen, aber noch viel wichtiger ist es Ihm, hier ein Stück Heimat zu schaffen. Geselligkeit und das Gefühl, dass sich einer auf den Andern verlassen kann wiegt weit mehr als alle Perfektion. Wer singen möchte, und sich das erst traut, wenn er perfekt ist, wird nie zu hören sein.

Wir heißen auch Sie dazu herzlich willkommen und laden Sie ein, ganz unverbindlich bei unseren Proben jeweils am Donnerstag um 19.30 h vorbei zu schauen.

Nikolausfeier 2004