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Gästebuch
15. August 2011 St Mang Amt
Von allen Marienfesten steht vor allem Mariä Himmelfahrt in Verbindung mit dem Brauchtum der Kräuterweihe.
Er wird auch Großer Frauentag genannt.

Maria Himmelfahrt 2011

Pater Ernst zelebrierte die Messfeier und segnete die von den Gläubigen niedergelegten Kräuterbuschen.
Ein Eintrag in mein Gästebuch erfolgt über die Adresse: alfred.vogler(äd)acht-seligkeiten.de
Maria, aufgenommen mit Leib und Seele in den Himmel?
Kann man das heute noch glauben?
Wann wir vernünftig vorgehen und uns fragen, was bleibt, nach dem ein Mensch gestorben ist, haben wir immerhin drei Argumente, die logisch nachvollziehbar sind:
1. Es bleibt die Erinnerung in den zurückgebliebenen Menschen, die zum Verstorbenen eine Beziehung hatten.
2. Es bleibt die Wahrheit, dass dieser Mensch gelebt hat - unauslöschlich wahr auch für den, der es am liebsten nicht wahr haben möchte.
Gott ist für uns der Gott der Wahrheit und der Liebe. So kommen wir zur
3. Feststellung; Es bleibt die Beziehung, die der Mensch zu Gott hatte. Die von Anfang an bestehende Liebe Gottes, bezeugt durch seine Schöpfungstat und die darauf folgende Antwort des Menschen ist für einen Christen die Grundlage, an ein Weiterleben nach dem Tod zu glauben. Es ist schlichtweg undenkbar, dass Gott etwas verwerfen könnte, das er geliebt hat.
Wenn wir diese Grundlage weiterspinnen, so kommen wir zum Glauben, dass die besondere Beziehung zwischen Gott und seiner erwählten Mutter auch die Besonderheit in sich birgt, dass Gott seiner Mutter das Leid des Todes erspart und ihre Eigenheit als Mutter (=Körper) bewahrt hat in alle Ewigkeit.
Fragen wir uns angesichts von Mariä Himmelfahrt, wie es mit unserer Beziehung zu Gott aussieht und was wir tun können, um eine gute Beziehung zu unserem Schöpfer aufzubauen.
                              (Alfred Vogler)
 
Der Glaube, daß Maria als ganzer Mensch die Endgültigkeit der Erlösung erlangt hat, daß ein Glied der Kirche bereits das Leben lebt, zu dem alle berufen sind, ist bereits im 5. Jahrhundert bezeugt. Alttestamentliche Berichte, nach denen Henoch (Gen 5,24) und Elias (2 Kön 2,11-14) in den Himmel aufgenommen wurden, stützen diesen Glauben, so daß der Weltkatechismus sagen kann:
Nach Vollendung ihres irdischen Lebenslaufes wurde die heiligste Jungfrau Maria mit Leib und Seele in die Herrlichkeit des Himmels aufgenommen, wo sie schon an der Auferstehungsherrlichkeit ihres Sohnes teil hat und so die Auferstehung aller Glieder seines Leibes vorwegnimmt. (KKK 974)

Weitere Bilder aus dem Jahr 2005
 

Ein Segensgebet, das in dem römisch-deutschen Pontifikalbuch steht, das im 10. Jahrhundert bei St. Alban in Mainz zusammengestellt worden ist:
Allherrschender Gott, den Menschen Urheber alles Heiles und aller Gesundheit, du Arzt für Seele und Leib, in unerforschlicher Weisheit hast du eine Fülle von Pflanzen als heilwirkende Medizin für die Kranken geschaffen. Wir bitten dich: Erfülle diese Kräuter, die du geschaffen hast, mit deinem heilsamen Segen, und jedem Kranken, der sie gebraucht, seien sie Arznei für den Leib und Kraft für die Seele, auf daß er dir Dank abstatte und alle Geister loben unseren Herrn Jesus Christus.

Herr, unser Gott, du hast Maria über alle Geschöpfe erhoben und sie in den Himmel aufgenommen. An ihrem Fest danken wir dir für alle Wunder deiner Schöpfung. Durch die Heilkräuter und Blumen schenkst du uns Gesundheit und Freude.Segne + diese Kräuter und Blumen. Sie erinnern uns an deine Herrlichkeit und an den Reichtum deines Lebens. Schenke uns auf die Fürsprache Mariens dein Heil. Laß uns zur ewigen Gemeinschaft mir dir gelangen und dereinst einstimmen in das Lob der ganzen Schöpfung, die dich preist durch deinen Sohn Jesus Christus in alle Ewigkeit.
A.: Amen.
Benediktionale S. 65

Feiertag