Jugendkreuztragen
auf den Kalvarienberg
18. März 2005

Fast 100 Jugendliche, meist Firmlinge trafen sich am vergangenen Freitag,  um den Kreuzweg Jesu auf ganz besondere Art und Weise zu bedenken. Die Buben und Mädchen aus Füssen und Umgebung wurden von Diakon Alfred Hoffmann in der mit Kreuzen gestalteten Frau am Berg Kirche empfangen. Er führte die Gruppen in den Sinn des Kreuzwegs ein und ließ sie aus der Auswahl an einfachen Holzkreuzen auswählen. Dann machten sich die Gruppen über z. T. nach schneebedeckte Wege auf, die Stationen des Kreuzwegs auf dem Weg zur Spitze des Kalvarienbergs zu erkunden.

  
Ein Gruppe aus Lengenwang besucht eine der Kreuzwegstationen auf dem Weg auf den Kalvarienberg.


Der Weg war für manche so beschwerlich, dass sie auch bereits unterwegs eine Pause einlegten.

Manche Gruppen besuchten wirklich jede der kunstvoll gestalteten Kapellchen, verweilten auf der Hirschwiese bei der Kreuzigungsgruppe und hatten bereits tiefe Eindrücke erlebt, wenn sie Pastoralreferent Christian Schulte oben beim Kreuz empfing.

 
Florian Wild, Florian und Tobias Immler und Vinzent Gerbeth
genießen den frühlingshaften Blick vom Kalvarienberg.

Dort war nochmals Zeit zu persönlichen Überlegungen zum Leiden Christi. In einem Brief an sich selbst formulierten die Firmlinge, was ihnen am Kreuzweg und an Ostern wichtig ist. Nun brachten sie das Kreuz, das abwechselnd getragen wurde, wieder zurück und werden an Ostern bestimmt mit anderen Gedanken die Ereignisse um das Leiden, Sterben und die Auferstehung Jesu mitfeiern.

Georg Rehm