Text von Arno Schaufler / AZ / Füssener Blatt 9. Nov 2005

Schöpfer im Geschopfe ehren
Jäger feiern ihr „Erntedankfest" mit Messe und Musik

Füssen (ars). Mit einer feierlichen Hubertusmesse in der Pfarrkirche Sankt Mang in Füssen haben die Jäger des Kreisvereins Füssen im Bayerischen Jagdverband ihren Schutzheiligen gefeiert.

Monsignore Karlheinz Knebel erinnerte an St. Hubertus, der sich entscheiden konnte, sich zu ändern und ein neues Leben mit Gott zu führen: „Auch wir brauchen Frauen und Männer, die nicht zaudern und Verantwortung übernehmen. Dies gilt besonders für die Jäger, die sich mit sicherem Blick draußen in der Natur für den richtigen Zeitpunkt entscheiden müssen."

Erntedank der Jäger

Die Jagdhornbläser des 13JV unter der I,citungvon Stefan Renner gaben mit ihrem Hörnerklang dem „Erntedankfest der Jäger" den feierlichen Rahmen. Anschließend trafen sich

die Jäger mit ihren Freunden im Panoramasaal des Festspielhauses Neuschwanstein zu einem jagerischen Singen und Musizieren mit der „Pfrontner Stubenmusik", den „Pfrontner Stubensängern", der „Halbton Musig" aus Bernbeuren sowie den Jagdhornbläser des BJV und der Es-Parforce St. Colomann-Ammergebirge.

Achtung gegenüber Tierwelt

Vorab dankte Vorsitzender Hermann Koch Monsignore Knebel für die würdevolle Messe sowie den Jagdhornbläsern und den Helfern, besonders Anna Maria Gräfin von Pocci, für deren Gestaltung. „Diese Hubertusmessen überall in den Regionen nehmen uns Jäger in die Pflicht, gegenüber der Tierwelt unsere Achtung zu erweisen", mahnte Koch: „Wir sollen die Tiere nicht wie eine Sache betrachten oder als 'Wildmanagement' ansehen, sondern den Schöpfer im Geschöpfe ehren", so Koch.

Der„ Hubertushirsch" mit dem goldenen Kreuz im Geweih lag vordem Altar der Füssener Stadtpfarrkirche Sankt Mang, als dort Monsignore Karlheinz Knebel unterstützt von Jagdhornbläsern mit den Jägern des Kreisverbands Füssen die Hubertusmesse feierten.