Dolomitenfahrt des Kirchenchors
2005 war Klasse

Die Fahrt des Kirchenchors in die Dolomiten wurde zum eindrucksvollen Erlebnis. Das herrliche Wetter und die frohe Geselligkeit der Gemeinschaft waren dafür wesentliche Voraussetzungen. In Niederlana wurde zunächst der berühmte Hochaltar von Hans Schnatterpeck, aus dem frühen 16.Jahrhundert bestaunt. Dieser 14m hohe und 7 m breite aus Kastanienholz geschnitzte und vergoldete Flügelaltar enthält 35 Figuren und gibt der gotischen Kirche ihr besonderes Gepräge. Er gehört zu den fünf größten im deutschen Sprachraum.

Beim Spaziergang auf der Seiser Alm konnten die Chorsänger mit ihren Angehörigen den Anblick des Langkofel, Plattkofel, des Schlern und der Marmolada genießen.

Ins Quartier führte die Fahrt über Kastelruth zunächst zum Karer See, der mit seiner großartigen Färbung in vielen Grünschattierungen ein prächtiges Bild bot.

Im Sporthotel Alpenrose schließlich war das 4-Gänge Wahlmenü ein lukullischer Höhepunkt. Mit Liedern und lustigen Einlagen wurde der Abend in gemütlicher Runde verbracht. Nach einem ausführlichen Frühstück genoß man den Rundblick in die Gebirgswelt und besonders auf das Latemar.

Auf der Fahrt über das Pordoyjoch, Sellerjoch und Grödnerjoch waren die Teilnehmer gefangen von der Schönheit des Rosengartens .

Über Wolkenstein und das Grödner Tal mit seinem bekannten Schnitzerort St. Ulrich führte der Weg nach Sterzing, wo man nicht nur eine Kaffeepause machte, sondern auch einen Rundgang durch die Altstadt unternahm. 

Auf den Spuren der Via Claudia führ der Bus über Brenner und Fernpass zurück in heimatliche Gefilde, wobei ein Einkehrschwung zum Abendessen in Schluxen nicht fehlen durfte. Nach zwei schönen und erholsamen Tagen dankten die Teilnehmer den Organisatoren und insbesondere ihrem Busfahrer Helmut Frankl, der stets sicher chauffierte und mit seiner ruhigen, freundlichen Art nicht unwesentlich zum guten Gelingen beitrug.

Klaus Bielenberg

Kirchenchor Ausflug 2004