Bibelwerkstatt:    Ein hoffnungsvoller Anfang?

  

Es gab zum Anfang des Jubiläums(kirchen)jahres der Pfarrei zu den Acht Seligkeiten einen Einblick in die Welt der Ankündigungen des Jesaja. 

Referenten waren 
Elisabeth Weißenhorn Höfle,
Anette Krenski, 
Albert Frey, 
Pfarrer Alois Meisberger, 
Michael Plitzner und 
Monsignore Knebel.

 

Das Programm fand bei den Teilnehmern guten Anklang. Es wurde lebhaft über Bibelstellen des Jesaja diskutiert, Lieder gesungen und versucht, mit selbstgefertigten Gipsfiguren der Botschaft des Jesaja Ausdruck zu verleihen.

Fotos: Sebastian Rehm

Text und Foto: Georg Rehm

Wenig aber eifrige Arbeiter in der Bibelwerkstatt

Füssen (reh) Unter der Überschrift "Jesaja - zwischen Vision und Wirklichkeit" hatten die Verantwortlichen der Pfarreiengemeinschaft Füssen zu einem Abend geladen, in dem unterschiedliche Zugangswege zu diesem Alttestamentlichen Buch angeboten wurden. Leider kamen nicht so viele Interessierte, so dass ein Teil der unterschiedlichen Gruppen hintereinander und nicht gleichzeitig stattfinden konnten. 

In seiner Einführung erläuterte Stadtpfarrer Monsignore Karlheinz Knebel den vielschichtigen Hintergrund, aus dem das bekannte Prophetenbuch entstanden ist. Rund um das Exil des Volkes Israel im sechsten Jahrhundert vor Christus haben mehrere Autoren ihre Sicht des Glaubens und ihr tiefes Gottvertrauen zusammengetragen und in den nachfolgenden Jahrhunderten entstand daraus das Buch Jesaja.

Anschließend stellten die anwesenden Referentinnen und Referenten ihre Angebote vor. Elisabeth Weißenhorn-Höfle, Pastoralreferentin bei der Ehe- und Familienseelsorge der Region Kaufbeuren-Ostallgäu bot eine Arbeitsgruppe an, in der Elemente der Bibliodramaarbeit angewendet wurden. Dazu hatte sie die Stelle zum Licht ausgesucht, das dem Volk in der Dunkelheit aufgeht. 

Anette Krenski bot dazu passend die kreative Umsetzung mit Gipsfiguren an.

Michael Plitzner, Beauftragter für Fragen der Liturgie im Seelsorgeteam der Pfarreiengemeinschaft Füssen, bot einen Gesprächskreis zu Aussagen des Gottesdienstes bei Jesaja an und 

Albert Frey, Kirchenmusiker in Füssen und Regionalkantor erarbeitete Musikstücke zu Worten des Propheten und stellte mit Pfarrer Alois Meisburger aus Seeg Teile des "Messias" von Händel vor. 

Diese vier Gruppen kamen dann auch zustande und sowohl in den Gesprächsgruppen, als auch in der anschließenden künstlerischen Phase ergaben sich lebendige Gespräche. In einer kurzen Pause dazwischen und am Ende erzählten sich die Anwesenden kurz ihre Erlebnisse und am Ende des Abends gingen die Wenigen, die gekommen waren, zufrieden und bereichert nach Hause und die Enttäuschung bei den Verantwortlichen hielt sich in Grenzen.

Inge Ginter und Sebastian
Rehm bringen mit Gipsfiguren die Spannung zwischen Licht und Dunkelheit
zum Ausdruck.

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Ankündigung:

 

EINE BIBELWERKSTATT IM ADVENT

wird am 14. Dezember um 19.00 Uhr im Pfarrheim St. Gabriel angeboten. 
Der Abend steht unter dem Thema JESAJA – der Prophet zwischen Vision und Wirklichkeit.

Nehmen sie dieses Angebot wahr, sich mit einem der aussagekräftigsten Propheten des Alten Testaments auseinander zu setzen. Mit unterschiedlichsten Methoden wollen wir uns Kernaussagen des Propheten nähern. Dieser Abend ist ein Teil des Jubiläumsprogrammes der Pfarrei Zu den Acht Seligkeiten. 

Text Georg Rehm / AZ / Füssener Blatt / 10. Dez. 2005

Zwischen Vision und Wirklichkeit
Bibelwerkstatt beschäftigt sich mit den Botschaften des Propheten Jesaja

Füssen (reh). Bei vielen Gelegenheiten im Advent kommt der alttestamentliche Prophet Jesaja in Lesungen und Liedtexten vor. Mit der Botschaft des Propheten beschäftigt sich eine Bibelwerkstatt am Mittwoch, 14. Dezember, 19 Uhr im Pfarrheim der Pfarrei Zu den Acht Seligkeiten.

In welcher Zeit hat der Verfasser des Buches Jesaja gelebt, für wen hat er seine Texte aufgeschrieben, welche Bedeutung hatten sie im sechsten Jahrhundert vor Christus und was können sie Menschen im 21. Jahrhundert sagen? Diesen Fragen soll auf unterschiedlichen Wegen nachgegangen werden. Da ist der historisch-kritische Weg, der sich dem Text und seinem geschichtlichen Umfeld zuwendet. Da gibt es den musikalischen Zugang, der untersucht, wo die Texte in Liedern ihren Ausdruck gefunden haben. Die existentielle Bedeutung verschiedener Ausschnitte für die aktuelle Zeitgeschichte oder auch die Aussagen über den „wahren Gottesdienst" sind zwei andere Wege. Wer an diesem Abend eine Stelle aus dem Buch Jesaja kreativ umsetzen möchte, kann das mit Draht und Gips machen.

Nach einer kurzen gemeinsamen Einführung durch Stadtpfarrer Monsignore Karlheinz Knebel stellen die verschiedenen Referenten die Planungen für ihre Gruppenarbeit vor. Dann hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, abwechselnd zwei Angebote wahr zu nehmen. Am Ende des Abends wird die Möglichkeit bestehen, die Eindrücke und Ergebnisse auszutauschen. Als Referenten, Gesprächspartner und Anleiter gestalten Monsignore Knebel, Kirchenmusiker Albert Frey, Ehe und Familienseelsorgerin Elisabeth Weißenhorn-Höfle, Anette Krenski, Diakon Kurt Susak und Michael Plitzner den Abend.

Eingeladen sind alle Interessierten ab 16 Jahren, die sich näher mit der Bedeutung des Propheten Jesaja auseinander setzen wollen. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Beginn ist am Mittwoch, 14. Dezember, 19 Uhr, im Pfarrheim im Kindergarten St. Gabriel, Geigenbauerstraße in Füssen-West.