Ökumene zur Weltgebetswoche
Gottesdienst in St. Mang

25. Mai 2005

Füssen (ms). Zum ökumenischen Gottesdienst etwas anderer Art in der Weltgebetswoche für die Einheit der Christen trafen sich Gläubige in der Füssener Stadtpfarrkirche St. Mang: Angehörige der syrisch-orthodoxen, der evangelischen sowie beider katholischer Gemeinden versammelten sich zum gemeinsamen Gebet.

Nach der Begrüßung im Vorzeichen der Kirche zogen die Gottesdienstteilnehmer singend zur Taufkapelle, wo verlesene Schrifttexte an die Taufe erinnerten, gleichsam Anfang und wesentlicher Grundpfeiler des Glaubens. Anschließend wurde das zuvor gesegnete Wasser untereinander von Hand zu Hand an alle weitergegeben.

An der nächsten Station scharten sich die Gläubigen vor dem Seitenaltar um die Marienstatue zum Magnificat, dem Lobpreis aller Gläubigen und der ganzen Kirche. Den Abschluss fand der eindrucksvolle und gut besuchte ökumenische Gottesdienst im Chorgestühl hinter dem Hauptaltar, wo Albert Frey als Kantor und Organist zum Einsatz kam. Dieser Gottesdienst in seiner außergewöhnlichen Art veranschaulichte deutlich das Leben aus der Vielfalt der christlichen Kirchen und Gemeinden. Der Wunsch der Geistlichen zum Segen, "immer etwas Gutes mit nach Hause zu nehmen, wenn wir in Gottes Namen zusammenkommen", begleitete die Gottesdienstbesucher auf ihrem Heimweg. 
                          
(Text erschienen im Füssener Blatt, Lokalteil Ostallgäu von Manfred Sailer)

Über 50 Teilnehmer der unterschiedlichen Anschauungen versammelten sich im Vorzeichen der Basilika, um gemeinsam Gott die Ehre zu erweisen. Singend zog die Gruppe hinunter zur Taufkapelle, in der wir der uns alle verbindenden Taufe auf unseren Herrn Jesus Christus gedachten, indem wir das von den Priestern gesegnete Wasser weiter gereichten.


Dekan Karlheinz Knebel, Pfarrer Joachirn Spengler und Pfarrer Yavno Cepe 
beim Magnificat bei der Marienstatue am Seitenaltar in St. Mang.

Die Mutter Gottes - Verehrt als das Gefäß des Heiligen Geistes - in der Gottes Liebe zur Kirche ihren Ursprung fand, stehe uns allen mütterlich zur Seite.

  

Im Chorraum der Benediktiner stellten wir uns unter das Deckengemälde, welches die Verbindung zum Himmlischen so anschaulich darstellt. Albert Frey erfreute uns als Kantor und begleitete uns an der Orgel.

Mit der Zuversicht, dass wir uns alle wieder einmal treffen, gingen wir beschenkt mit einem fröhlichen Herzen wieder nach Hause.

(Bilder dieser Seite fotografiert von Manfred Sailer)