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IMPRESSUM

Gästebuch

Datum 1. Januar 12

 

Geschichte der Erlöserkirche  "Zu den Acht Seligkeiten"

Der letzte Kirchenneubau im Stadtgebiet Füssen war vor 350 Jahren, führte Dr. E. Enzinger (Bürgermeister der Stadt Füssen in den 60er Jahren) in seinem Geleitwort zur Einweihung der Kirche “Zu den Acht Seligkeiten” aus. Die zum Bau dieser Kirche reichte bis zum Jahre 1925 zurück. Der Bau der Jägerkaserne 1935 im Westen der Stadt Füssen bracht mit sich, dass sich immer mehr Soldatenfamilien dort ansiedelten. Pfarrer Rupert Schillinger hielt in der Füssener Kaserne für die Soldaten die ml. Messe in einer Baracke. 1964 wurde das Altenheim St. Martin fertiggestellt. Die Notwendigkeit, dort ebenfalls Gottesdienste zu halten, wurde von der umliegenden Bevölkerung gerne genutzt. Fräulein Irmgard Thomasoni, damals Mesnerin im Altenheim, erzählte mir, dass jedes mal der gesamte Speisesaal ausgeräumt werden musste, um den Westlern Platz zu bieten. So wurde der Wunsch geboren, in Füssen West eine Kirche zu bauen, welche der Bundeswehr genauso wie der Bevölkerung dienen sollte. Ein besonders glücklicher Zufall war es dann, dass der einzige in Frage kommende Platz, wo eine katholische Pfarrkirche sinnvoll gebaut werden konnte, von Frau Josefine Paulsteiner zu günstigen Bedingungen der Kirche überlassen wurde. Am 2. April 1963 konnte Stadtpfarrer Christoph Kaiser den ersten Spatenstich vollziehen. Für ihn war: “Ein großer Stadtteil ohne Kirche wie ein Mann ohne Kopf, wie ein Mensch ohne Herz.” Bereits nach 19monatiger Bauzeit konnte am 14.Nov 1964 Generalvikar Dr. Albert Vierbach den Grundstein legen. 

Plebi Dei Peregrinanti -
Dem Pilgernden Gottesvolk

Wappen und Wahlspruch des Augsburger 
Bischof, Dr Josef Stimpfle, auf dem Grundstein der Kirche.
Damals war noch eine Kanzel in der Planung vorgesehen, welche jedoch durch die Liturgiereformen des am 8.Dez.1965 beendeten II. Vatikanischen Konzils nicht mehr gebaut wurde. Dem Erbauer der Kirche, Stadtpfarrer Christoph Kaiser, der die Vision Mose in diesem ungewöhnlichen Kirchenbau zum geistigen Mittelpunkt erhob, war es ebenfalls nicht gegönnt, in das gelobte Land einzuziehen. Er starb wenige Wochen vor der Einweihung, welche am 26. März 1966 von Bischof Dr. Josef Stimpfle während eines starken Schneegestöber vollzogen wurde. Er weihte die Kirche als Christuskirche, zum Gedächtnis der Bergpredigt Jesu auf den Namen 
“Zu den Acht Seligkeiten”.
 Er Predigte:
“Nur keinen Pessimismus! Die Kirche hat Fenster und Tore weit geöffnet. Sie geht hinaus in die Welt, bietet aufrichtige Zusammenarbeit an und dient der Welt mit den göttlichen Kräften, die erleuchten, heilen, stärken und heiligen. Der glückliche Ausgang des Konzils erfüllt uns mit Freude und Hoffnung, stellt uns aber auch die Aufgabe, eine erneuerte Kirche in der Welt anwesend sein zu lassen, eine heilige, aktive Gemeinde Gottes zu sein.
AUF DEN NAMEN UNSERES HERRN
JESUS CHRISTUS 
WURDE DIESE KIRCHE KONSEKRIERT;

Botschaft und Auftrag sind: 
Die Acht Seligpreisungen

Selig die Armen, die im Herzen nach Gott hungern,
   denn ihrer ist das Himmelreich.
Selig die Trauernden,
   denn sie werden getröstet werden.
Selig die Sanftmütigen,
   denn sie werden das Land besitzen.
Selig die Armen, die dürsten nach der Gerechtigkeit,
   denn sie werden gesättigt werden.
Selig die Barmherzigen,
   denn sie werden Erbarmen finden.
Selig die lauteren Herzens sind,
   denn sie werden Gott schauen.
Selig die Friedfertigen,
   denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.
Selig die Verfolgung leiden um der Gerechtigkeit willen,
   denn sie werden Gott schauen.
 Selig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und lügnerisch alles Böse gegen euch sagen um meinetwillen.
Freut euch und frohlockt,
denn euer Lohn ist groß im Himmel.

(Mat 5,3-12)

Die Betonwände unserer Kirche sind außen mit italienischem Konglomeratgesteinsplatten verkleidet und innen mit gebrannten Ziegelsteinen ausgemauert.
Innen wird die Kirche zu einem modernen Zelt, ein Zelt Gottes unter den Menschen (Offb. 21,3). Die gewaltigen Eisenträger laufen alle auf einen Punkt zu, der wie von einer unsichtbaren Säule gehalten wird - ein Symbol für Gottes wirksame Kraft. Ungewollt hat die Natur mit Staub und Ruß große Risse auf die Betonträger gemalt. Wie der Prophet Jeremia mahnen diese: “Verflucht der Mann, der auf Menschen vertraut und auf gebrechliches Fleisch sich stützt und dessen Gesinnung vom Herrn abweicht! Gesegnet der Mann, der auf den Herrn vertraut und dessen Zuflucht der Herr ist!”
(Jer 17,5 u.7)

Der Grundstein dieser unsichtbar transzendenten und dennoch tragenden Säule Gottes ist der Fels, das uralte, sichtbare Zeichen für Gott, der im Altar durch die Erlösungstat Jesu Christi zum Gabentisch Gottes wurde. Segen und Heil. Hoffnung, Trost und Zuversicht gehen von diesem Ort aus. Die Chorwand empfängt symbolisch die Gläubigen mit offenen Armen. Sie hat eine Spannweite von 37 m. Die Raumhöhe beträgt 21m. Die massiven Sakralien - Altar, Ambo, Priestersitz, Taufbecken, Tabernakel - sind aus Anröchter Dolomit gehauen. Die Fußbodenplatten sind ebenfalls aus sauerländischem Dolomit. 

Die Glocken der Kirche
haben die Aufgaben:

An Gott, den Schöpfer zu erinnern, das Lob Gottes zu verkünden, Menschen zum Gottesdienst zu rufen, Schwache zu ermahnen, Mutlose aufzurichten, Trauernde zu trösten, Glückliche zu erfreuen und die Verstorbenen auf dem letzten Weg zu begleiten.
Am Festtag des Hl. Magnus wurden unsere Glocken gegossen und riefen zum Erstenmal 1966 die Gemeinde zum Christkönigstag in die Kirche.

Sie läuten:

Zu Ehren der Verstorbenen 
“Den Seelen im Fegefeuer bin ich geweiht, zu läuten, bis sie aus den Qualen befreit" (90cm 430kg), geweiht.

Zu Ehren des Hl. Christopherus
“In Gottes Namen fahren wir, um Schutz du heiliger flehen wir” (107cm 720kg), 

Zu Ehren der Hl. Gottesmutter Maria 
Maria breit den Mantel aus, mach Schirm und Schild für uns daraus” (121cm 1050kg)

Zu ehren der Hl. Barbara 
 “Ehre und schütze unser Vaterland” (135cm 1450 kg) 

Erst 12 Jahre später kam noch die
Große Friedensglocke dazu mit der Inschrift:

 “Acht Seligkeiten; Selig die Frieden stiften" 
Sie hat einen Durchmesser von 185cm und wiegt 2500kg und wurde von Stadtpfarrer Herbert Schuler am 30. Juli 1987 geweiht.

Wenn im Turm die Glocken läuten,
Kann das vielerlei bedeuten.
Erstens: Daß ein Festtag ist.
Dann: Daß du geboren bist.
Drittens: Daß dich jemand liebt.
Viertens: Daß dich´s nicht mehr gibt. (Erick Kästner)

     

Im August 2002 hatte die Barbaraglocke ihren Schwung (Untere Teil des Klöppels nach der Kugel) verloren. Erst am 1. Advent 2002 konnte die Glocke wieder klingen, da die Klöppelschmiede von der Hochwasserkatastrophe heimgesucht und mit erheblicher Verzögerung erst wieder ihre Arbeit aufnehmen konnte.

 

 

Glocken in Geschichte und Gegenwart

 

Leonhard Heinle, Stadtpfarrer von 1.Mai 1965 bis 15.Juli 1973, schrieb in der Festschrift:
“Mächtig ragt die Südmauer vor deinem schauenden Auge auf. Ohne viel Phantasie kann Dir beim Blick auf die Sonnenseite der Gedanke eingegeben werden: Hier will ein “Adler, der in die Sonne blickt”, seine mächtigen Flügel regen. Sich unter Gottes Flügel bergen, dieser Gedanke taucht immer wieder in Gebeten und Psalmen auf:
Behüte mich wie deines Auges Stern, birg mich im Schatten deiner Flügel vor Frevlern, die mich misshandeln, vor meinen Feinden, die mich gierig umringen! (Ps 17,8-9)


Wie kostbar ist deine Huld,
 o Gott! Im Schatten deiner Flügel bergen sich die Menschen.  Am Reichtum deines Hauses laben sie sich, mit dem Strom deiner Wonnen tränkst du sie. Ja, bei dir ist die Quelle des Lebens, in deinem Lichte schauen wir Licht. (Ps 36,8-10)

Höre, Gott, mein Flehen, achte auf mein Gebet! Vom Ende der Erde rufe ich zu dir, da mein Herz verzagt. Führe du mich auf den Felsen, der für mich zu hoch! Du bist ja meine Zuflucht, ein starker Turm vor dem Feind.  
In deinem Zelte möchte ich für immer weilen, möchte mich im Schutze deiner Flügel bergen! Denn du, o Gott, hörst meine Gebete, erfüllst das Verlangen aller, die deinen Namen fürchten. (Ps.61,2-6)
Das Symbol des Adlers findet sich wieder in der Offenbarung des Johannes (3,18):
“Und ich sah und hörte: Ein Adler flog hoch am Himmel und rief mit lauter Stimme: Wehe! Wehe! Wehe den Bewohnern der Erde! Diese Weherufe übernimmt Lukas (6,24-27) als mahnenden Abschluss der Seligpreisungen. Wehe! Wehe! ... Euch Ihr Menschen, die Ihr reich seid, die ihr jetzt satt seid, die Ihr jetzt lacht, die ihr jetzt gelobt werdet.

Einem Adler gleich, der sein Nest bewacht und über seinen Jungen dahinschwebt, 

so breitete er seine Flügel aus, 
nahm es auf und trug es auf seinen Schwingen.
Das Lied des Mose 
 beschreibt die noch heute aktuellen, immer wiederkehrenden Erfahrung des Menschen mit Gott:

“Hört, Himmel, ich will reden, es vernehme die Erde meines Mundes Ausspruch! Es träufle meine Lehre wie Regen, wie Tau riesle meine Rede, wie Regenschauer aufs grüne Gras, wie Tautropfen auf die Kräuter!
Den Namen des Herrn rufe ich an, erweist die Ehre unserem Gott! Der Fels (= Gott): untadelig ist sein Tun; denn alle seine Wege sind recht! Ein treuer Gott und ohne Falsch, gerecht und redlich ist er! Arg handelten seine Söhne gegen ihn, ein verdrehtes, verkehrtes Geschlecht! Vergiltst du dem Herrn in dieser Weise, du törichtes, unweises Volk? Ist er nicht dein Vater, der dich erschaffen, der Sein und Bestand dir verliehen? Denk an die Tage der Vorzeit, achte auf die Jahre der früheren Geschlechter! Frage deinen Vater, er soll's dir kundtun, die Alten bei dir, sie sollen es dir sagen: ... Des Herrn Anteil wurde sein Volk, ... Er fand es im Lande der Steppe, in der Öde völliger Wüste; er umhegte und umsorgte es, hat es gehütet wie seinen Augapfel. 

Der Herr leitete es ganz allein; kein fremder Gott stand ihm zur Seite. Er ließ es ziehen auf des Landes Höhen, mit dem Ertrag des Feldes speiste er es. ... Traubenblut trankst du, schäumenden Wein. So genoss denn Jakob und wurde satt, Jeschurun ward fett und schlug aus. - Du wurdest fett und dick und feist. - Er (Du) verstieß den Gott, der ihn erschaffen hat, verwarf den Fels seines Heiles. (5Mos 32,1-16)

Moses, der Mensch  zwischen dem Göttlichen Gesetz und dem Verführer.

"Ich lege euch heute Segen und Fluch vor: den Segen, wenn ihr gegen den Herrn, euren Gott, gehorsam seid, 
den Fluch aber, wenn ihr den Befehlen des Herrn, eures Gottes, nicht Folge leistet, sondern abweicht von dem Weg, und anderen Göttern nachlauft."    (5Mos 11,26-29)

Das Lied erzählt weiter die Geschichte Israels mit all ihren Höhen und Tiefen, von der Liebe Gottes zu seinem Volk, dessen Untreue und dem darauffolgenden Zorn Gottes, der menschlichen Not und dem reichen Erbarmen Gottes, seiner Treue - aber auch über seine göttliche Freiheit, über die kein Mensch zu richten hat. “Gott bin ich, und kein Mensch. (Hos 11,9)”

Der Gedanke an den königlichen Adler hat wahrscheinlich auch den akademischen Bildhauer Thomas Otto Munz aus Niederneuching bei München nicht mehr losgelassen, als er das schwere, feuervergoldete Bronzekreuz für diese Kirche schuf. Frei schwebt es zwischen dem Mittelpunkt im Himmel und dem Altar, dem Zentrum der Kirche. Geschmückt ist es mit Acht Bergkristallen, welche für die Acht Seligkeiten stehen. Die Krone der Erlösung ist noch nicht vollendet - mahnen die Bergkristalle auf der Kreuzspitze. Zerbombt, zersplittert, zerfressen die Balken, an denen das Heil der Welt gehangen. Gestört die Verbindung zwischen Erde und Himmel.

So bietet sich dieses Kreuz dem Betrachter. 

Entsetzen und Ablehnung sind vom Künstler gewollte Reaktionen. 

 Wie können wir nur ein Kreuz schön finden? Das Heil entspringt doch erst aus der Überwindung des Bösen. 
Wir sollen uns hier und heute der grausamen Realität stellen und uns bewusst werden, dass wir Menschen mit unserer Gedankenlosigkeit und der daraus entspringenden Grausamkeit Christus immer wieder zur Kreuzigung führen.

Gott leidet unter jeder Gewalt, in all den Kriegen und Lieblosigkeiten gegenüber allen Mitmenschen. Er selbst will nicht das Leid, sondern erduldet es selbst in seinem Sohn.

Er hält uns in diesem Kreuz einen Spiegel vor,
damit wir uns erkennen

wie wir sein können
(zerrissen, lieblos, hoffnungslos, gleichgültig)

wie wir heute sind (Wer bin Ich?)
und

wie wir eigentlich sein sollten
 (erlöst, selig, glücklich, friedliebend)

Durch diese Erkenntnis bekehrt, sollen wir umkehren und zum Erbarmen mit dieser Welt gelangen. Mit unendlich vielen Zuständen ist Gott nicht einverstanden und erduldet sie dennoch, da er bei sich geschworen hat, nie wieder die Menschheit zu vernichten (Gen 9.11-18), sondern sie in unendlicher Geduld zu erlösen. (vgl. Ez 18,23 u. Joh 3,17)

In den Farben des Regenbogen leuchtet der Kreuzweg unserer Kirche. Der Alte- und der Neue Bund verweben sich ineinander.
Die bunten Fenster unterm Dach gleichen den sich öffnenden Regenhimmel über der Arche Noah, die überdimensionalen Mauern stehen für die feste Burg, in die der Mensch nur zu kommen braucht, um die Barmherzigkeit Gottes zu erfahren.

Eingelassen in einer Felsnische der Tabernakel, dem Ort der Nähe - Wohnung Gottes unter den Menschen.
Vielen erscheint dies zu einfach, wie damals dem Aramäer Naaman bei seiner Heilung vom Aussatz:
Elischa schickte einen Boten zu ihm mit der Anweisung: “Gehe hin und wasche dich siebenmal im Jordan! Dann wird dein Leib genesen und wieder rein werden.” Naaman war darüber missmutig und sagte, als er fortging: “Ich habe mir vorgestellt, er würde selber herauskommen, herantreten und den Namen des Herrn, seines Gottes, anrufen, seine Hand über die Stelle bewegen und so den Aussatz entfernen. Sind denn die Flüsse von Damaskus, nicht besser als alle Wasser Israels? Kann ich mich nicht genauso in ihnen waschen und so rein werden?” Er wandte sich um und ging grollend davon. (2Kön 5,10-13) 
Das Glasbetonfenster in der Marienkapelle vereinen das Blau des Himmels mit dem Blau des unendlichen Meeres, indem die Sonne, sich spiegelt wie Gott in seiner Schöpfung.
Alois Vogler, heimischer akad. Bildhauer, gestaltete die Jungfrau Maria nach den Bildern aus der Offenbarung. Von Sonnenstrahlen umhüllt - ein Symbol für die Liebe und Treue Gottes, einen Kranz Sterne über ihrem Haupt - der die 12 Stämme Israels symbolisiert als sein erwähltes Volk - den Mond zu ihren Füßen, der die Größe Mariens im Erlösungsgeschehen verdeutlicht, unter ihr die besiegte Schlange - das Symbol des Bösen. Sie schenkt uns ihr Kind, Gottes Sohn, der segnend schon das Zeichen des Kreuzes, der Erlösung in sich trägt.
Hier befindet sich auch der Kessel mit gesegneten Wasser,

der Opferkerzenständer und, seit der Seligsprechung vom 9.April 2000, eine bescheidene Gedenkstätte für Pater Franz Xaver Seelos,   der in Füssen am 11. Januar geboren wurde.
 
Die Farben im Fenster der Taufkapelle leuchten “Rot” für den Hl. Geist und “Grün” für das neue Leben, die unlösbar ineinander verwoben in Freude “Weiß” zum Schauspiel in der untergehenden Sonne werden. Zum Taufbrunnen steigen wir hinunter wie in das Jordantal. Gottes Zusage: “Du bist Kind Gottes” wird deutlich in den sieben Gaben des Hl. Geistes, der als Taube vom Himmel schwebt und die gleichnishaften Handlungen der Menschen in den Sakramenten zum wirksamen Handeln Gottes werden lässt. Alle, die an Gott Vater, Sohn und Hl. Geist glauben , haben in der Taufe die Kraft bekommen, Kinder Gottes zu werden. (vgl.Joh 1,12-14)

Tauf- und Weihwasserbecken schuf der Füssener akad. Bildhauer Hans Horst Beckert, der in der Festschrift zur Einweihung uns Christen aufforderte:
“Der Taufstein möge jeden katholischen und jeden evangelischen Christen daran erinnern, dass wir im Ursprung unseres Glaubens eins sind. Als evangelischer Künstler kann ich nur wünschen, dass der Riss in der Christenheit sich bald schließen möge.”
Dieser Wunsch wird immer mehr zur Realität. Stadtpfarrer Erich Renz, - (1989 - 1998) führte bei uns die ökumenische Jahres Abschlussfeier ein, welche durch ihren großartigenZulauf den Willen der Füssner Bevölkerung zur Einheit im Christentum dokumentiert.

Der Segnende Christus wurde 1989 unserer Kirche gestiftet. Ihn hat eine Künstlerin aus München aus einem Eichenblock mit einer Motorsäge herausgeschnitten.

Unsere Orgel wurde von der Firma Zeilhuber gebaut und hat 36 Register. 

Verabschiedet werden wir vom Hl. Josef und vom Hl. Antonius von Padua.  Diese wurden ebenso wie das Kruzifix in der Marienkapelle und unsere Krippenfiguren vom Füssener Künstler Alois Vogler geschaffen. Der Hl. Philippus (gemalt von Arnulf Heimhofer aus Burgberg) ist ein Geschenk des am 3. Januar 1995 verstorbenen Geistlichen Rates, Pfarrer Georg Rauch. Er wirkte im priesterlichen Amt in Arsing, Oberstdorf, Füssen, Rain am Lech und Burgberg. Als Pfarrer im Ruhestand betreute er hier in Füssen noch über ein Jahrzehnt die Altenheime St. Martin und St. Michael.
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