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Gästebuch

1. April 2012

Zu den Acht Seligkeiten

Palmsonntag

Ökumenisches Treffen von Christen am St. Magnus Brunnen
Palmsonntag Palmsonntag
Hosanna, dem Sohne Davids - Mit grünen Zweigen jubelten damals die Menschen Jesus zu, in der Erwartung, dass er als König ihr Land von der Herrschaft der Römer befreien wird, das "Recht" anstelle von Willkür aufrichten und Brot anstelle von Frondienst erzwingen und so den Anfang von einem Paradies auf Erden schaffen wird.
Der Esel taugt nicht zum Krieg führen und unterstreicht die friedfertige Absicht Jesu, der wusste, dass er in Jerusalem sterben wird.
Damals wie heute für die meisten Menschen Unsinn.
Nur im Glauben an einen gütigen Gott, der die Macht hat, die Verlierer aus dem Staub zu heben und, dort wo dieser Glaube gelebt wird, sein "Reich" der Seligkeit schon jetzt aufleuchten zu lassen,
wird rückblickend das Heilsstiftende der Tat Jesu erkennbar: Heil durch Verzicht auf Waffen und Vertrauen auf Gerechtigkeit durch Vernunft - Heil durch Verzicht auf individuelles Recht zu Gunsten der Gemeinschaft - Heil durch Achtung der Schöpfung gegenüber einer Ausbeutung aus Profitgier --- "Komm und folge mir nach und vertrau der Kraft der Liebe Gottes!"
Palmsonntag Palmsonntag
Palmsonntag

Palmsonntag

Palmsonntag
Palmsonntag Palmsonntag
Palmsonntag
Heute jubeln wir: Hosanna, dem Sohne Davids!" - und Morgen, wenn Er dem Problem des Einzelnen nicht zur konkreten Lösung wird, werden sie als Menge schreien: "Kreuziget Ihn!" In unserer Stadtpfarrkirche "Zu den Acht Seligkeiten" hängt z.Z. der Kreuzweg des Tiroler Künstlers Hornbacher, gemalt auf dreieckigen Bildern in denen sich bis hin zur Erlösung als Hintergrund Augen befinden, welche die Szenen begaffen, uns fragen: "Bist du nur ein interessierter Zuschauer, oder begreifst du, was Gott dir als Weg voraus zeichnet, dich zum Mitleid und in seine Nachfolge ruft.
Unser Herzen nach dem Herzen Jesu zu gestalten ist eine alte Bitte der Christen in der Gewissheit, das Gott ein gebeugtes, zerschlagenes, zerknirschtes Herz nicht verschmähen wird und so ein Herz erlösen wird.
Palmsonntag Palmsonntag
Palmsonntag
Nach dem Bekenntnis zum christlichen Glauben trennten sich die Religionsgruppen und feierten die Liturgie des Palmsonntag in ihren Kirchen weiter.
 
 
Schon am 30. März traf sich der Kindergarten
St. Gabriel zur Feier vom Einzug Jesu
nach Jerusalem.
Palmsonntag
Palmsonntag  Palmsonntag 
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In der Stadtpfarrkirche
Zu den Acht Seligkeiten
können wieder von Hand verzierte
Osterkerzen
der Fam. Buntin erworben
werden.
Den Erlös bekommt der Kindergarten
St Gabriel.
Palmsonntag 
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Fastenzeit gilt in der Kirche auch als Vorbereitungszeit auf das Sakrament der Taufe, die vor allem ihre Verortung in der Osternacht findet. Darum hat auch die Erinnerung an die Taufe, das Taufgedächtnis, in der Osternacht einen hohen Stellenwert, bei dem die Gläubigen mit Weihwasser besprengt werden bzw. sich mit Weihwasser bekreuzigen.
   Doch an was sollen oder dürfen wir uns erinnern? Die Taufe ist mehr als ein bloßes Übergießen mit Wasser! „Die Taufe ist das Tor zum Leben und zum Gottesreich, …das Sakrament des Glaubens, in dem die Menschen von der Gnade des Heiligen Geistes erleuchtet, und auf das Evangelium Christi Antwort geben.“[1]
   Hier wirkt Gott im und am Menschen, er berührt ihn und schenkt dem Getauften die volle Gemeinschaft mit ihm. Und zugleich ist die Taufe der Eintritt in die Gemeinschaft aller Glaubenden - die Kirche.
   Die Taufe ist immer ein dialogisches Geschehen zwischen Gott und Mensch. Die Grundvoraussetzung zur Spendung der Taufe ist das "Entschieden sein" des Täuflings, die innere Bereitschaft, sich auf Gott einzulassen und sich vom Heiligen Geist führen zu lassen. Nur so kann Gott in seiner Fülle am Menschen wirken. Dies ist mit einem einmaligen Ja nicht abgeschlossen. Wir als Getaufte müssen uns dem immer wieder bewusst sein und dieses Ja Gott und der Gemeinschaft der Kirche gegenüber zum Ausdruck bringen, insbesondere durch die Feier der Sakramente, das Gebet, das Lesen der Heiligen Schrift und in Werken der Nächstenliebe.Palmsonntag
Heute lassen viele Eltern ihre Kinder taufen und nehmen das zum Anlass, der Geburt des Kindes einen religiösen Rahmen zu geben. Dabei versprechen sie ihr Kind im Glauben zu erziehen und sich für den Glauben einzusetzen, damit das Kind zu einem Christen heranwächst und Gott kennenlernt. Vor diesem Hintergrund ist die Taufe meist ein privates Fest der Familie und die Pfarrgemeinde kommt darin kaum noch vor. Schwierig wird es, wenn Eltern überhaupt keinen Bezug zur Kirche haben und die Gemeinschaft mit den anderen im Glauben nicht suchen, geschweige denn, sich selbst nicht im Klaren darüber sind, was der Glaube für sie bedeutet.

   Damit der Wunsch der Eltern reifen und wachsen kann und die Taufe stärker ein gemeinschaftliches Geschehen wird, werden in unserer Pfarreiengemeinschaft alle Eltern, die ihr Kind zur Taufe anmelden, mit den Paten zu einem Elternabend eingeladen. Dabei wird über den Glauben gesprochen und zusammen mit anderen Eltern, sowie dem Taufspender der Taufgottesdienst vorbereitet. Mehrere Taufeltern und der Taufspender lernen sich gegenseitig kennen und die Tauffeier wird zu einem gemeinsamen Fest mit der Gottesdienstgemeinde. So wird es ab Mai in den Stadtpfarreien jeweils einen Taufsamstag und einen Taufsonntag geben, dem ein solcher Elternabend vorausgeht. In den Dörfern wird individuell ein Tauftermin vereinbart, da es dort nur wenige Taufen gibt. Die vielen Begegnungen und Gespräche werden sicher interessant werden. Ich freue mich schon darauf. (Die Elternabende und Tauftage als Pdf Datei).
   Frank Deuring Pfarrer
[1] Vgl. Rituale Romanum, Die Feier der Kindertaufe, Friedrich Pustet Regensburg 2007. S. 10.
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