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Gästebuch

10. April 2012

Zu den Acht Seligkeiten 

Ostern 2012

 
Auferstehung Vater, ich will,
daß die,
welche du
mir gegeben hast,
auch bei mir seien,
wo ich bin,

auf daß sie
meine Herrlichkeit
schauen,
die du mir
gegeben hast,
denn du hast
mich geliebt vor Grundlegung
der Welt.


Ostern 2012 

AZ; Füssener Blatt 10. April 2012

Füssener Kirchen gut besucht – Osterfeuer im heftigen Schneefall

„Der Herr ist auferstanden“

Trotz heftigen Schneefalls waren die Kirchen in der Region gut besucht, als am Ostersonntag die Auferstehung von Jesus Christus gefeiert wurde. Ganz in Weiß präsentierte sich auch der Vorplatz der Füssener Christuskirche. Die evangelisch-lutherische Gemeinde traf sich zum Osterfeuer mit Kirchgang und dem sich anschließenden Osterfrühstück im Haus der Begegnung.Osterfeuer

Für die Protestanten in Füssen war die Nacht zum Ostersonntag kurz, denn das Entzünden des traditionellen Feuers vor der Kirche war um 5.30 Uhr anberaumt. Die weißen Flocken, die in dieser frühen Morgenstunde vom Himmel schwebten, machten es den drei beauftragten Männern nicht eben leicht, das Osterfeuer zu entzünden.
Das „Licht der Auferstehung“ als Symbol für Freiheit, Erlösung und Leben mitnehmen, war die bekannte und frohe Botschaft am Ostersonntagmorgen. Gestern war zum Predigtgottesdienst mit dem Posaunenchor in der Christuskirche eingeladen. Die Kinder durften im „Haus der Begegnung“ gleichzeitig den Jüngern nach Emmaus folgen.

Mit dem traditionellen Gruß „Der Herr ist auferstanden, wahrhaft auferstanden“ empfing Pater Michael am Ostersonntag die Besucher in der nahezu bis auf den letzten Platz besetzten Stadtpfarrkirche St. Mang. Der Pater betonte, dass in der Auferstehung von Jesus Christus unsere Hoffnung liege.

Der Herr gehe voran, die Gläubigen sollten daher hoffnungsvoll den Blick nach vorne richten. Im Blick nach vorne mit dem Herrn gebe es immer eine Zukunft, der auferstanden Christus lebe und wirke auch heute. So könne sich die Osterfreude, wie es in einer der Fürbitten formuliert wurde, ausbreiten in den Familien, Häusern, Gemeinden und in der ganzen Welt.

Das Orchester, der Chor und die Solisten unter der Leitung von Dekanatskantor Albert Frey verliehen durch die feierliche, musikalische Gestaltung dem österlichen Festgottesdienst die entsprechende Würdigung. (Foto: Werner Hacker; Text: Manfred Sailer)

 
Opfer und Dienst
AZ Füssener Blatt
 07. 04. 2012
Gottesdienst: Fußwaschung in der Stadtpfarrkirche "Zu den Acht Seligkeiten"  
Opfer und Dienst - diese Begriffe standen im Mittelpunkt der Predigt von Pfarrer Frank Deuring am Gründonnerstag in der der Stadtpfarrkirche "Zu den Acht Seligkeiten". Dabei vollzog der Dekan die Fußwaschung.
Besonders begrüßte Deuring die Kommunionkinder. In seiner Predigt bezog er die Mädchen und Buben mit ein und fragte sie, was für sie Opfer bedeute. "Der, der geärgert wird, ist ein Opfer", bekam er zur Antwort. Dass auch Eltern "aufopferungsvoll" für ihre Kinder sorgen, war die Brücke zum Opfer Jesu, das im Messopfer immer wieder gefeiert wird und das seinen Ursprung im Abendmahl hat. Der zweite Begriff, auf den Deuring einging, war der Dienst. Was Jesus in der Fußwaschung tat, gab er als Auftrag an seine Jünger weiter: "seid also Diener wie Jesus!". Anschließend tat der Pfarrer den Dienst an seinen "Aposteln", indem er zwölf Männern und Frauen aus beiden Stadtpfarreien die Füße wusch. Mitglieder des Pfarrgemeinderats, Kantoren, Erstkommunioneltern, Helfer im Pfarrheim und Bastelkreis sowie Kindergartenmütter hatten sich bereit erklärt, in diesem Jahr Apostel zu sein.
Diener Gottes sein heißt laut Dekan Frank Deuring: Kontakt aufbauen, in Beziehung gehen, sehen, was der Mensch gegenüber braucht, was ihm fehlt."
Ursprung:
Historisch betrachtet stammt die Fußwaschung aus dem Orient und ist ein antiker Akt der Höflichkeit, den zumeist Sklaven im Auftrag des Gastgebers an dessen Gäste verrichteten.
Bibel:
 Jesus Christus wusch während des letzten Abendmals seinen Jüngern die Füße und trocknete sie anschließend mit dem Tuch, das ihn umgürtete.
Symbolik:
Laut Bibellexika steht das Ritual für das Reinwaschen von der Sünde sowie die Selbstpreisgabe Jesu gegenüber anderen Menschen. Jesus zeigt den Aposteln dadurch, dass sie untereinander zum Dienen bereit sein müssen.
Ritus:
Bischöfe, Abte und Fürsten nahmen die Fußwaschung schon im frühen Christentum an sozialen Randgruppen vor. Sie galt damals als Zeichen der Wertschätzung von Armen, Alten und Kranken.
 
 
Edith Buntin bastelt alljährlich Osterkerze für Füssener Pfarrei
AZ; Füssener Blatt 07. 04 2012
 
Vor vielen Jahren, als Schwester Felicia Brütting noch die treibende Kraft in der Pfarrei Zu den Acht Seligkeiten war, entstand bei Edith Buntin die Leidenschaft für das Verzieren und die Gestaltung von Kerzen aller Art. Erst waren es die Kerzen mit den Kommuniongruppen.
(Foto: Georg Rehm)
Inzwischen sind es viele unterschiedliche Anlässe, zu denen sie um eine Kerze gefragt wird. Irgendwann hat sie angeboten, die Osterkerze für ihre Pfarrkirche zu gestalten. So entsteht jedes Jahr ein kleines Kunstwerk, das dann ein Jahr lang an den Festtagen, bei Taufen oder Requiem an das österliche Licht der Auferstehung erinnert.
Dabei liefert Mesner Alfred Vogler den speziellen Rohling, denn Kerzen in dieser Größe sind nur über den Fachhandel erhältlich. Mit Wachsplatten, Bordüren in Gold oder Silber und spezieller Wachsfarbe werden die Symbole gestaltet, die auf jeder Osterkerze gleich sind: Kreuz, Jahreszahl und die griechischen Buchstaben Alpha und Omega.
Fester Bestandteil sind für die Kerzenkünstlerin auch immer Kelch und Schale oder Brot und Wein, die in der Heiligen Messe das Ostergeheimnis darstellen. „Ich komme immer wieder auf die Farbe rot zurück“, sagt Buntin, wobei ihre Lieblingsfarben auf den kleinen Kerzen die zarten Grüntöne des Frühlings sind. Neben der großen Osterkerze entstehen auch unzählige Exemplare, die zum Verkauf angeboten werden. Eine davon wird in der Hauskapelle der Fachklinik Enzensberg stehen. Dabei legen die Buntins großen Wert darauf, dass sie nicht gewerblich in die Kerzenherstellung einsteigen.

Der Erlös vom Ostermarkt in Hopfen geht an das Hilfsprojekt „Little Smile“ für Kinder in Sri Lanka und mit dem Erlös des Kerzenverkaufs in der Pfarrkirche Zu den Acht Seligkeiten wird seit einigen Jahren die Arbeit des Kindergartens St. Gabriel über den Förderverein unterstützt.

Tochter Andrea sitzt im Rollstuhl

„An die hundert werden es in diesem Jahr wieder sein“, schätzt Buntin und stöhnt etwas. Heuer muss sie sehr viel allein bewältigen, denn Tochter Andrea, die schon in jungen Jahren mit Kerzen und Seidenmalerei kreativ war, kann ihr wegen einer Erkrankung wenig helfen. Andrea hatte 2000 einen schweren Verkehrsunfall und sitzt seitdem querschnittsgelähmt im Rollstuhl.

Unzählige Bilder hat sie schon selbst gemalt. Zwischen den Kunstwerken im Haus hängen auch Fotos, auf denen Andrea beim Segeln dabei ist oder mit dem Spezialfahrrad mit Handantrieb vor dem Festspielhaus in die Kamera strahlt. Möglich ist diese Beweglichkeit unter anderem, weil sie von den Pflegerinnen Patrizia Feige und Marion Viet unterstützt wird.     (Text: Georg Rehm)
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