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Gästebuch

30. März 2012

Zu den Acht Seligkeiten 

Palmsonntagsfeier vom Kindergarten

Am Freitag feierte der Kindergarten den Einzug Jesu in Jerusalem
Am 30. März traf sich der Kindergarten
St. Gabriel zur Feier vom Einzug Jesu
nach Jerusalem.
 
   
   
In der Stadtpfarrkirche
Zu den Acht Seligkeiten
können wieder von Hand verzierte
Osterkerzen
der Fam. Buntin erworben
werden.
Den Erlös bekommt der Kindergarten St Gabriel.
 
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Fastenzeit gilt in der Kirche auch als Vorbereitungszeit auf das Sakrament der Taufe, die vor allem ihre Verortung in der Osternacht findet. Darum hat auch die Erinnerung an die Taufe, das Taufgedächtnis, in der Osternacht einen hohen Stellenwert, bei dem die Gläubigen mit Weihwasser besprengt werden bzw. sich mit Weihwasser bekreuzigen.
   Doch an was sollen oder dürfen wir uns erinnern? Die Taufe ist mehr als ein bloßes Übergießen mit Wasser! „Die Taufe ist das Tor zum Leben und zum Gottesreich, …das Sakrament des Glaubens, in dem die Menschen von der Gnade des Heiligen Geistes erleuchtet, und auf das Evangelium Christi Antwort geben.“[1]
   Hier wirkt Gott im und am Menschen, er berührt ihn und schenkt dem Getauften die volle Gemeinschaft mit ihm. Und zugleich ist die Taufe der Eintritt in die Gemeinschaft aller Glaubenden - die Kirche.
   Die Taufe ist immer ein dialogisches Geschehen zwischen Gott und Mensch. Die Grundvoraussetzung zur Spendung der Taufe ist das Entschiedensein des Täuflings, die innere Bereitschaft, sich auf Gott einzulassen und sich vom Heiligen Geist führen zu lassen. Nur so kann Gott in seiner Fülle am Menschen wirken. Dies ist mit einem einmaligen Ja nicht abgeschlossen. Wir als Getaufte müssen uns dem immer wieder bewusst sein und dieses Ja Gott und der Gemeinschaft der Kirche gegenüber zum Ausdruck bringen, insbesondere durch die Feier der Sakramente, das Gebet, das Lesen der Heiligen Schrift und in Werken der Nächstenliebe.
Heute lassen viele Eltern ihre Kinder taufen und nehmen das zum Anlass, der Geburt des Kindes einen religiösen Rahmen zu geben. Dabei versprechen sie ihr Kind im Glauben zu erziehen und sich für den Glauben einzusetzen, damit das Kind zu einem Christen heranwächst und Gott kennenlernt. Vor diesem Hintergrund ist die Taufe meist ein privates Fest der Familie und die Pfarrgemeinde kommt darin kaum noch vor. Schwierig wird es, wenn Eltern überhaupt keinen Bezug zur Kirche haben und die Gemeinschaft mit den anderen im Glauben nicht suchen, geschweige denn, sich selbst nicht im Klaren darüber sind, was der Glaube für sie bedeutet.

   Damit der Wunsch der Eltern reifen und wachsen kann und die Taufe stärker ein gemeinschaftliches Geschehen wird, werden in unserer Pfarreiengemeinschaft alle Eltern, die ihr Kind zur Taufe anmelden, mit den Paten zu einem Elternabend eingeladen. Dabei wird über den Glauben gesprochen und zusammen mit anderen Eltern, sowie dem Taufspender der Taufgottesdienst vorbereitet. Mehrere Taufeltern und der Taufspender lernen sich gegenseitig kennen und die Tauffeier wird zu einem gemeinsamen Fest mit der Gottesdienstgemeinde. So wird es ab Mai in den Stadtpfarreien jeweils einen Taufsamstag und einen Taufsonntag geben, dem ein solcher Elternabend vorausgeht. In den Dörfern wird individuell ein Tauftermin vereinbart, da es dort nur wenige Taufen gibt. Die vielen Begegnungen und Gespräche werden sicher interessant werden. Ich freue mich schon darauf. (Die Elternabende und Tauftage als Pdf Datei).
   Frank Deuring Pfarrer
[1] Vgl. Rituale Romanum, Die Feier der Kindertaufe, Friedrich Pustet Regensburg 2007. S. 10.
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