Pfarrei ZdAS
IMPRESSUM

Pfarreiengemeinschaft
St. Mang und
"Zu den Acht Seligkeiten"

Füssen
St. Walburga
Weißensee
St. Peter und Paul
Hopfen am See


Gästebuch
1. Mai 2011 St Mang Amt 
In diesem Jahr fiel der 1. Mai auf einen Sonntag.
Die Stadtpfarreien versammelten sich um 10.30 Uhr zum Festgottesdienst auf der Hirschwiese auf dem Kalvarienberg von Füssen.

Patrona Bavariae 2011

Generalvikar Prälat Karlheinz Knebel zelebrierte die Messfeier mit Dekan Frank Deuring, Diakon Christoph Lenz und Diakon Fredel Hofmann.
Ein Eintrag in mein Gästebuch erfolgt über die Adresse: alfred.vogler(äd)acht-seligkeiten.de
Text aus der Allgäuer Zeitung; 2.Mai 2011; Lokalredaktion Füssen

Vollendung des Kalvarienberges vor 150 Jahren
«Denkwürdiger Tag» auf der Hirschwiese

An einem «denkwürdigen Tag», so Generalvikar Karlheinz Knebel, versammelten sich gestern viele Gläubige auf der Hirschwiese: Nicht nur den Oktavtag von Ostern, das Fest der «Patrona Bavariae» und die Seligsprechung des früheren Papstes Johannes Paul II. galt es zu feiern, sondern auch den 150. Jahrestag der Vollendung des Füssener Kalvarienberges (wir berichteten).

Patrona Bavariea 2011 Patrona Bavariea 2011
Patrona Bavariea 2011 Patrona Bavariea 2011
Patrona Bavariea 2011 Patrona Bavariea 2011
Patrona Bavariea 2011 Patrona Bavariea 2011
Patrona Bavariea 2011
Patrona Bavariea 2011 Patrona Bavariea 2011
Patrona Bavariea 2011 Patrona Bavariea 2011
Patrona Bavariea 2011 Patrona Bavariea 2011 Patrona Bavariea 2011

Stadtpfarrer Frank Deuring freute sich, einen ausgewiesenen Experten des Kalvarienbergs
für diesen Tag gewonnen zu haben:
Generalvikar Knebel, «Im Augsburger Klerus gibt es keinen anderen, der sich so gut auskennt wie Du», meinte Deuring. Das hatte der Generalvikar zuvor in seiner Predigt unter Beweis gestellt. Der Kalvarienberg sei ein «Riesenwerk» - «ein Werk, das einen Initiator benötigte» und in Stadtpfarrer Johann Baptist Graf seinerzeit auch fand.
Aber ohne das Mitwirken vieler Helfer aus der ganzen Region wäre dieses Werk nie vollendet worden, sagte Knebel. Mit dieser Hilfe habe Graf einen Ort schaffen können, der in heutigen Worten eine fast ideale Erlebnispädagogik für die Menschen des 19. Jahrhunderts bot. Knebel wäre nicht Knebel, hätte er in diesem Zusammenhang nicht darauf hingewiesen, dass der Kalvarienberg weiter die Hilfe vieler Menschen benötige: So sei die «Todesangst-Christi-Grotte» immer noch nicht gerichtet, wandte er sich direkt an Bürgermeister
Paul Iacob. (hs)
Patrona Bavariea 2011

Die Marienkapelle umrahmt von den Fahnenabordnungen der Füssener Vereine, auf der Hirschwiese viele Gläubige: Dieses Bild bot sich gestern beim Festgottesdienst anlässlich der Vollendung des Kalvarienbergs
vor 150 Jahren.

Patrona Bavariea 2011

Patrona Bavariea 2011
Patrona Bavariea 2011
.
Patrona Bavariea 2011
Bürgermeister Paul Iacob mit Prinz Ludwig von Bayern.

Unter den vielen Menschen, die zur Hirschwiese hinaufstiegen, befand sich Prinz Ludwig von Bayern. Als Ehrengast, denn die Wittelsbacher hatten den Bau der Anlage stets gefördert. Ihrem Nachfahren war sie «noch wenig bekannt» - umso mehr war er von ihr begeistert: Wer nach Hohenschwangau zu den Königsschlössern fahre, müsse sich eigentlich auch den Kalvarienberg ansehen, meinte der 29-Jährige.
Patrona Bavariea 2011 Patrona Bavariea 2011
Patrona Bavariea 2011 Patrona Bavariea 2011
"Lasset die Kinder zu mir kommen." Wäre es nicht schön, wenn aus diesen Kindern einmal sich aktiv um die Seelsorge bemühte Erwachsene werden? Schon heute haben sie Spaß durch Christus - "Die Freude an Gott, hallelujah, ist unsere Kraft, hallelujah."
Patrona Bavariea 2011 Patrona Bavariea 2011
Patrona Bavariea 2011 Patrona Bavariea 2011
Patrona Bavariea 2011 Patrona Bavariea 2011
Patrona Bavariea 2011
Patrona Bavariea 2011 Patrona Bavariea 2011
Patrona Bavariea 2011 Patrona Bavariea 2011 Patrona Bavariea 2011
Dem Leiden Christi eine Verehrungsstätte errichten.

• 1833: Der im Jahr zuvor nach Füssen berufene Stadtpfarrer Johann BabtistGraf geht im Frühling erstmals auf den Hutlerberg (dem heutigen Kalvarienberg) und ist überwältigt von der Aussicht. Schon damals reift in Ihm der Gedanke, hier "dem Leiden Christi eine Gedenkstätte zu errichten", wie es in dem Werk "Der Füssener Kalvarienberg 1837 - 1985" von Angelika und Reinhold Böhm heißt.

• 1837: Der Pfarrer zimmert aus rohen Baumstämmen ein Kreuz auf dem Berg, das immer mehr Gläubige anlockt. Graf beginnt mit Helfern einen Weg anzulegen. In den Folgejahren entsteht Schritt für Schritt der Kalvarienberg - es gibt dafür viele Spenden aus der gesamten Region, auch Bayerns Königshaus nimmt intensiv Anteil an dem Projekt. So gelingt es Kronprinz Maximilian, dem späteren König, ein Kreuzpartkel aus Rom für den Kalvarienberg zu vermitteln.

• Am 14. September 1842 werden
die Marienkapelle und der Kalvarienberg feierlich geweiht, die Arbeiten - vor allem am Gipfel - laufen aber
noch weiter. Nach Problemen mit der Finanzierung und einzelnen Baumaßnahmen feiert Pfarrer Graf 1861 die Vollendung seines Lebenswerkes: Im lahr darauf stirbt er. 1864 errichtet die Stadt eine Gedenksäule für Ihn am Kalvarienberg. (hs)

Patrona Bavariea 2011
Patrona Bavariea 2011 Patrona Bavariea 2011
Patrona Bavariea 2011
Patrona Bavariea 2011 Patrona Bavariea 2011

„Der Kalvarienberg ist mehr als schöne Natur, mehr als Nazarenerkunst      
        - er ist die Gelegenheit, dem Herrn zu begegnen."

Generalvikar Prälat Karlheinz Knebel

Patrona Bavariea 2011
Patrona Bavariae 2010 Aschermittwoch Hinweis: Ihr Besuch dieser Seite wurde durch "Google Anlytics" gezählt 

Osterzeit

go to