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Gästebuch
22. April 2011 St Mang Amt 
Die Karwoche

Gründonnerstag - Karfreitag

Die heiligen drei Tage sind in Wirklichkeit nur ein einziger Tag. Wir begehen in diesen Tagen das eine Mysterium der Erhöhung Jesu, sein Hinübergehen aus dieser Welt zum Vater.
Das letzte Mahl Jesu mit seinen Jüngern, der Tod am Kreuz, die Auferstehung am dritten Tag, darin entfaltet sich die eine unfassbare Wahrheit:
Gott hat die Menschen geliebt, und er liebt sie, auch wenn sie es nicht wissen und nicht wollen. Gott rettet die Menschen durch die Opferhingabe des ewigen, menschgewordenen Sohnes.

Texte: Schott - Erzabtei-Beuron.de Kartage 2011
Ein Eintrag in mein Gästebuch erfolgt über die Adresse: alfred.vogler(äd)acht-seligkeiten.de
Die Feier des letzten Abendmahl - das ist heute.
Wir vergegenwärtigen die Ereignisse, die vor über 2000 Jahren wirklich geschehen sind, traditionell in unsere Gegenwart. Die Wahrheit wird niemals durch das zerfließen von Zeit geschmälert, Jesus Christus hat sich für uns geopfert am Kreuz zu unserem Heil und hat bei seinem letzten Pesachfest den Auftrag zur Erinnerung mit den Worten gegeben: "Tut dies zu meinem Gedächtnis."
Wesentlicher Bestandteil dieser hl. Messfeier ist das Verlesen der Passion Jesu. Diese wechselt je nach Lesejahr zwischen Markus, Matthäus und Lukas.
Nach dem Gloria, zu dem alle Kirchenglocken geläutet werden, verstummen diese mit der Kirchenorgel bis zum Gloria der Osternacht.

Wir danken dir, Herr Jesus Christ, dass du für uns gestorben bist .... Das Siegeszeichen der Christenheit ist mit einem Weißen Tuch verhüllt - Die grausame Realität der Kreuzigung ist der Hintergrund der Freude über die Erlösung, die wir nicht nur in der Osterzeit, sondern immer wieder, an jedem Sonntag, in jeder hl. Messe feiern.

Nachdem der Leib des Herrn im Heiligen Grab zur Ruhe gebettet wurde erfolgt die "Zerstörung des Altar" dem Symbol für Jesus Christus, dem Mittelpunkt der Gemeinde. Trauer und Wut darüber machte Kaplan Markus Willig sehr schön deutlich, indem er sein Messgewand vor den Altar warf, die Kerzen umstieß und das Tischtuch zerknüllte, das Evangeliar zuschlug und die Kerzenleuchter umstieß. Zuletzt wurde das Ewige Licht, Symbol der Anwesenheit Christi im Sakrament des Brotes, ausgelöscht.
Kartage 2011 Kartage 2011
Am Karfreitag findet keine hl. Messfeier statt. Der Lebenquell, das Weihwasser ist versiegt, Bis zur Sterbestunde um 15.00Uhr liegt der Korpus Christi unter einem Schleier verborgen im Heiligen Grab. Bunte Kugeln funkeln unheimlich und symbolisieren die Herrlichkeit Gottes, die der Tod nicht nehmen kann.
Kartage 2011 Kartage 2011
Gedenke, Herr, der großen Taten,
die dein Erbarmen gewirkt hat.
Schütze und heilige deine Diener,
für die dein Sohn Jesus Christus sein Blut vergossen
und das österliche Geheimnis eingesetzt hat,
der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
Text: Schott
Kartage 2011
Kartage 2011
Am Karfreitag wird in allen Kirchen die Passion nach dem Evangelium des Johannes verlesen. Es folgt nach einer Ansprache die 10 "Großen Fürbitten" der Kirche Kartage 2011mit der Aufforderung: Beuget die Knie - erhebet Euch.
Es folgt dann die Kreuzenthüllung: Seht das Kreuz, an dem der Herr gehangen, das Heil der Welt - Kommt, lasset uns anbeten. In drei Etappen wird das schwarze Tuch abgenommen und danach zur Verehrung bereitgelegt.
Kartage 2011 Kartage 2011
Kartage 2011 Kartage 2011
In unserer Kirche können die Gläubigen Rosen gegen eine Spende erhalten, welche sie als Zeichen Ihrer Liebe am Kreuz ablegen.
Kartage 2011 Kartage 2011
Kartage 2011 Kartage 2011
Kartage 2011

Gestärkt mit der Wegzehrung wird die Pfarrgemeinde entlassen.

Kartage 2011
Lasset uns beten.
Allmächtiger, ewiger Gott,
durch den Tod und die Auferstehung deines Sohnes
hast du uns das neue Leben geschenkt.
Bewahre in uns, was deine Barmherzigkeit gewirkt hat,
und gib uns durch den Empfang dieses Sakramentes die Kraft,
dir treu zu dienen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Text: Schott
Herr, unser Gott,
reicher Segen komme herab auf dein Volk,
das den Tod deines Sohnes gefeiert hat
und die Auferstehung erwartet.
Schenke ihm Verzeihung und Trost,
Wachstum im Glauben und die ewige Erlösung.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Text: Schott
Kartage 2009 Aschermittwoch Hinweis: Ihr Besuch dieser Seite wurde durch "Google Anlytics" gezählt 

Fastenzeit

go to
Wie kann Gott das nur zulassen
Eine Frage, die bei allen Katastrophen immer wieder gestellt wird. Aber was wäre, wenn Gott durch ein Wunder eingreifen würde? Wären wir mit einem Wunder zufrieden?
   Es gibt ja so viele Kathastrophen, bei denen wir mehr oder weniger berechtigt sagen: Warum hilt er hier und dort nicht? Ein böser Gott, der könnte, aber nicht tut wäre gedanklich die Folge!
   So hat Gott, der auch ein absolut gerechter Gott ist, nur die logische Möglichkeit, seine Wunder an Bedingungen zu knüpfen - Bedingungen, die vor einem Wunder erfüllt sein müssen, denn sonst würde der Mensch immer verantwortungsloser auf Gottes Wundertätigkeit bauen und dabei Gott zu einem Gott degradieren, der unter bestimmten Bedingungen zur Verfügung stehen müsste.
   Selbst die Größe der Kathastrophe, ob für den einzelnen Menschen oder für Viele, für die Welt oder für Gottes Sohn, haben Gott zu keinem Wunder zwingen können.
   Gottes Wunder geschehen immer unerwartet, unberechenbar, unvohersehbar. Der Tod erfüllt die selben Bedingungen, wie das barmherzige Wunder. Bis zu seinem Eintreten stehen wir in voller Verantwortung gegenüber unserer Taten und deren daraus resultierenden Folgen.
   Beten ändert nicht Gott, sondern uns selbst. Beten wir also um das Wunder, uns selbst zu einem gottgefälligen Leben hinzuwenden und uns der Risiken unseres Handelns bewusst zu werden.


Vilser Kalvarienberg