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I M P R E S S U M

Feine Weihnachtsklänge

Besinnung: Kirchenmusikalische
Stunde in St. Walburga
in Weißensee

AZ ; Kultur/Sport am Ort;
 Freitag , 31. Dez. 2010
Text Klaus Bielenberg
Bilder: Edith Bielenberg

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„Ruhig ist es geworden im Stall an der Krippe. Es ist gut, diese Stille in den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr zu suchen“, stellte Pfarrer Oskar Schneider in seinen einleitenden Worten zur kirchenmusikalischen Stunde in der Pfarrkirche St. Walburga in Weißensee fest. Verschiedene Gruppen gestalteten ein etwa einstündiges festlich-besinnliches Programm. Eine weihevolle Atmosphäre schuf die Orgel(Anton Waibel), mit der Pastorale von G.F. Händel und der Variation „Zu Bethlehem geboren“ von Franz Lehrndorfer, die schon ein genaues Zuhören verlangte, wenn man Melodieteile erkennen wollte. Für zarte Töne sorgte die wohl abgestimmte Falkestoaner Stubenmusik mit Hackbrettern, Zither und Gitarre. Die sauber intonierten alpenländischen Stücke verbreiteten heimelige Stimmung im Kirchenraum. Die Schloßbergföhla berührten mit klaren Stimmen und Gitarrenbegleitung beim „Tragösser Krippenlied“ und sangen herzerfrischend die Weise „Auf, auf ihr Hirten“.

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Für festlichen Glanz sorgte das Bläserquartett mit einem Freudentanz und einer Romanze. Dazu passten das bekannte französische Lied „Engel singen frohe Lieder“ und ein neuere Komposition „Ich gehe durch die weihnachtlichen Straßen“ , vom Kirchenchor unter Leitung von Ingrid Schneider beschwingt vorgetragen. Mit dem anspruchsvollen von H.R. Zöbely durchkomponierten „Maria durch ein Dornwald ging“ hatte sich der Chor eine etwas höhere Hürde gestellt. Geschichte „Der störrische Esel und die süße Distel der Heiligen Nacht“ von Karl Heinrich Waggerl, die Pfarrer Oskar Schneider vortrug, lud schließlich zum Schmunzeln und Nachdenken ein, ehe alle Mitwirkenden und die Gemeinde zum Ausklang gemeinsam das Lied „O du fröhliche“ anstimmten.

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