Wasserfallweg Nesselwang

29. März 2010
Ein Erlebnisweg in der Nähe von Nesselwang ist der Wasserfallweg. Über ihn können wir hinauf zur Nesselburg, die Wallfahrtskirche Maria Trost oder zur Mittelstation der Alpspitzbahn aufsteigen.

Ein Eintrag in mein Gästebuch erfolgt über die Adresse:
alfred.vogler@acht-seligkeiten.de
Wir starten heute einmal beim Parkplatz Alpspitzbahn oben bei der Gaststätte Sonnenhof und wandern nach links zum Wasserfallweg.
Nach dem Tobel besuchen wir die Ruine Nesselburg, welche leider nicht zugänglich ist.
Google Map Wanderkarte zur Tour
Wasserfallweg Nesselwang Wasserfallweg Nesselwang
Das Wandergebiet Nesselwang lässt sich mit Hilfe der Alpspitzbahn herrlich erkunden. Touren hinauf zur Alpspitze und dem Edelsberg, zu den 10 bewirtschafteten Hütten. Die Dinser- und Gundhütte sollen hier noch erwähnt werden, weil sie hinter dem Edelsberg liegen und deshalb nicht auf der Übersichtskarte verzeichnet sind.
Wasserfallweg Nesselwang
Wir wandern ostwärts den Parkplatz hinauf und treffen auf den ersten Wegweiser zum Wasserfallweg.
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Gemächlich steigend führt der Weg vorbei an St. Wendelin bis zur ersten Kreuzwegstation am Waldrand.
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2016 wurde die Brücke erneuert.
Wasserfallweg Nesselwang
Hinweis: Die Burgruine Nesselburg und die Wallfahrtskirche Maria Trost sind auch sehr gut über den interessanteren Wasserfallweg zu erreichen.
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Im Hochsommer ist es eine Wohltat, die Füße in der Lache zu kühlen. Es wurde sogar ein frischer und deshalb noch etwas schmieriger Pfad vom Aussichtspunkt angelegt.
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Das Zählen der Stufen habe ich bald aufgegeben. Hier sollte man sich Zeit nehmen und die Eindrücke der Natur auf sich einwirken lassen. Mir fallen die erneuerten Bretter auf, die ein sicheres aufsteigen ermöglichen. Trotzdem sollte man Vorsicht walten lassen, denn nasses Holz ist sehr glitschig.
2016 wurde der Holz-Steig mit Eisengittern ersetzt.
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Beeindruckend ist die hoch aufragende Felsnase (Bild unten) und der darunter quer liegende Felsriegel, der mit einem alten Geländer gesichert ist. Leider wurde dieser Aussichtspunkt vom Weg abgetrennt. Man sollte den offiziellen Weg nicht verlassen - es geht dort tief hinunter und das alte Geländer ist der Verwitterung überlassen.
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Winzig klein kann man die Rote Bank am Aussichtspunkt unten erkennen. Aber der Holzsteig (2016 saniert) führt noch weiter.
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So eine Steiganlage wird nicht von Heut auf Morgen, sondern in vielen Abschnitten erneuert. Den handfesten Arbeitern, die sich immer wieder um den Erhalt bemühen, ein herzliches Vergelt's Gott. Es kann sein, dass man wieder von Vorn anfängt, wenn das Ende erreicht scheint. Morschem Holz sollte jeder misstrauisch gegenüber sein und deshalb folgende Überlegungen beherzigen: 1. Möglichst auf der Bergseite gehen. 2. Die Bretter nicht in der Mitte, sondern bei den Nägeln direkt am Balken betreten. 3. Ein Geländer nie zum Festhalten, sondern nur zur festigen der eigenen Balance benutzen. 4. Abstand zum Nächsten halten.

2016 wurde ebenfalls dieser Steig und die Brücke erneuert.
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Hinweis: Einen ca. 5 min. Abstecher zur Burgruine Nesselburg ist nur für Burgenliebhaber interessant. Die Ruine ist relativ klein, stark eingewachsen, Einsturz gefährdet und deshalb vollkommen gesperrt. Eine Sanierung scheint auf der Stelle zu treten. Es kann passieren, dass man an ihr vorüber geht, ohne sie zu bemerken.
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Hinweis: Nach Maria Trost führt ein alpiner Pfad an der Ruine vorbei. Bei der unteren Alp kann man sich dann wieder nach links wenden und zur Mittelstation gelangen. Nach meinem kurzen Abstecher bin ich zurück zum Wegweiser "Kronenhütte" um weiter durch den Graben auf zu steigen. Es gibt noch eine weitere Gabelung, welche über einen alpinen Waldpfad zur Kronenhütte führt - Ich bin dem Wegweiser zur Mittelstation alias Enzianhütte/stube/stüble gefolgt.
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Hier kommt man auf den von der untern Alp querenden Weg zur Mittelstation.
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Aus den Schildern lesen wir ab: von Maria Trost zur Mittestation 35 min. Wasserfallweg von der Talstation bis zur Mittelstation 70 min - Na ja, für den der nur wandert mag das Zutreffen, der Genießer wird gut noch einmal eine Stunde dazurechnen und ein Hüttenaufenthalt mit Brotzeit braucht auch seine Zeit. Ein glücklicher Mensch, der davon genug mitgenommen hat.
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Auf meiner Karte habe ich noch einen Rückweg über Bayerstetten eingezeichnet. Interessanter dürfte aber eine Auffahrt ab der Mittelstation mit der Sesselbahn und ein Besuch der Alpspitze sein. Rückweg dann über die Kappeler Alm, Maria Trost und den Kreuzweg hinunter - oder eine der anderen zahlreichen Möglichkeiten.
Google Map Tourenpinnwand

Klamm, Tobel und Wasserfälle

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