Osternacht 2009

Aus dem Nichts geschlagen
ein Funke, der das

Osterfeuer entflammt, lodernd - hemmungslos

wärmespendend und gütig
entflammt die Osterkerze -

zieht ein in das Dunkel
all der Wartenden.

Frohe Ostern

Hallo Alfred,
Frohe Ostern wünschen wir Euch von der anderen Seite der Erdkugel. 

Hier in Monterrey gibt es andere Osterbräuche. Da besucht man am Gründonnerstag sieben Kirchen im Centrum der Stadt. Man bewegt sich in einer Riesenschlange durch die Kirchen. Wir haben einen alten Mann getroffen, der mit einer weißen Taube seiner “paloma de la paz” unterwegs war. Wir haben ihn fotografiert und ihm einige Pesos gegeben. 
Gestern haben wir den Kreuzweg mit der kleinen Gemeinde hier in der Colonia gebetet. Vor einigen Häusern war ein Altar aufgebaut und die Bewohner haben den Text zu ihrer Station gelesen. Kreuze und Kettenteile wurden mitgetragen und durchgewechselt. Und das bei 33 Grad im Schatten. In Mexiko-Stadt haben sie eine große Passion aufgeführt mit einer Kreuzigung. Es waren tausende von Zuschauern und man konnte es im Fernsehen verfolgen. Die Leute dort haben bestimmt nicht viel gesehen, 
denn viele hatten ihre Sonnenschirme aufgespannt und die Sonne brannte gnadenlos vom Himmel.
Die Kirchengemeinde hier kennt uns schon und alle grüßen freundlich. 
Die Kirche ist sehr einfach, dem Hl. Franziskus geweiht. Sie hat nur eine Decke, auf der unfertige Ziegelmauern ruhen, kein Dach. Man baut nebenan gerade ein neues Kirchengebäude. Für die Baukosten werden am Sonntag vor der Kirche Lose verkauft. Nach dem Gottesdienst gibt man eine Nummer bekannt, für die es einen Kuchen gibt. Wir haben leider noch nichts gewonnen. Nach der Kirche kann man sich aus einer Kühltasche Cola und Chips kaufen. 
Wir könnten auch mal Sekt und Orangensaft verkaufen für die Kirchenheizung oder so.
Ansonsten geht es uns hier sehr gut und wir freuen uns, wenn Du uns wieder eine neue Seite über die Ereignisse bei uns zu Hause bietest. 

Wir laden Dich und Moni dafür mal zu einem mexikanischen Essen ein, was uns hier ganz vorzüglich schmeckt.

Mit freundlichen Grüßen  Uwe und Dorle Läubin
aus  Monterrey, Mexiko, Nuevo Leon

Es muss für Maria aus Magdala und Maria, der Mutter Jesu, eine sehr seltsame Situation gewesen sein: Ihr Herz von Trauer besetzt, die hoffnungslose Stimmung der Jünger, die Frage nach dem Warum – das haben sie wohl alles auf dem Weg zum Grab Jesu mitgenommen.

Und dann das! Der Stein des Grabes war weggerollt, der Leichnam war nicht mehr an Ort und Stelle und ein Engel sagte, dass Jesus von den Toten auferstanden sei.

Kaum zu glauben; das kann doch nicht wahr sein!

Die zwei Frauen und auch die Jünger bekamen kurz später die Bestätigung. Das Wort des Engels und die Verheißung Jesu waren wahr.

Viele Menschen gehen besorgt durchs Leben. Wie die beiden Marias fragen auch sie nach dem Warum. Ostern nimmt diese ängstliche und bedrückende Stimmung von uns!

„Jesus lebt, mit ihm auch ich“ – so singen wir in einem Osterlied. Mit diesem Lied bekennen wir, dass die Auferstehung Jesu Leben bringt und uns in das Leben des Auferstandenen hinein nimmt. Die Nacht wird erleuchtet vom Licht des lebendigen Gottes.

Ich wünsche Ihnen, Ihren Familien und unseren Pfarrgemeinden ein frohes und lebendiges Osterfest, das uns im Vertrauen auf Gott neue Wege aufzeigt, zum Aufbruch ermutigt und die vielen Ängste und Fragen hinter uns lässt.

 Frohe Ostern!

Der Kirchenchor führt die Nicolai-Messe von J. Haydn mit Soli, Chor und Orchester, Duett aus der Kantate 66 v. J.S. Bach, Halleluja aus dem 'Messias' von G.F. Händel" auf.

H.H.Geistl. Rat Pfarrer Böhm hielt am
Ostermontag die hl. Messe.

   
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