Abendlob und Paarsegnung
am Valentinstag
14. Februar 2006

Text von Georg Rehm
Datum 18. Feb. 2008

Valentinsgottesdienst in St. Mang sorgte für eine stimmungsvolle Stunde für Paare

Bereits einige Minuten vor der Zeit begann Albert Frey an der Orgel mit stimmungsvoller Musik. Der Tenor und Sabrina Tiedtke als Sopranistin und mit der Gitarre sorgten für die musikalische Gestaltung mit den unterschiedlichsten Elementen. Tänzerinnen der Ballettschule Pfannenstein-Kustermann Monsignore Karlheinz Knebel und eine Reihe von Sprecherinnen und Sprechern gestalteten die anderen Teile des Segnungsgottesdienstes zum Valentinstag.

In seiner Begrüßung erinnerte Knebel bereits an den Gott, der die Liebe ist und legte damit die thematische Spur. Texte, die aus verschiedenen Ecken der Kirche gesprochen wurden, führten dann tiefer in das Thema der liebenden Zweisamkeit. In der Lesung aus dem Kolosserbrief stand dann wieder die Liebe im Mittelpunkt. Weil Gott die Menschen geliebt hat, schulden sich auch die Menschen gegenseitig Erbarmen, Güte, Geduld, Demut und Liebe. Diesen Text deutete mit z. T. launigen Worten Stadtpfarrer Knebel. So zitierte er aus einer Radiosendung den Satz einer verheirateten Frau, die sagte, „das Erfolgsrezept für eine glückliche Ehe ist wenig ich, wenig du und ganz viel wir.“ „ Das ich geht auf ein du zu und wird so zum wir“, führte er seine Gedanken in die Tiefe. 

Nach der Ansprache zogen vier Balletttänzerinnen mit ihrer Choreografie, begleitet von Orgelmusik und Sopran, unterbrochen von zwei Texten die Gottesdienstbesucher in den Bann. Der Tanz drückte die Bewegung in der Partnerschaft aus, zusammen, von einander weg, ruhige und bewegte Zeiten wechselten sich ab. Leichte und getragene Schritte wechselten mit Sprüngen ab, bis der Schlussakkord sie wieder vor dem Altar enden ließ.

Mit beschwingten Schritten und Bewegungen zeigte die Choreographie der Ballettschülerinnen aus Kempten unter der Leitung von Franziska Hagg, was auch in Beziehungen sein kann: Nähe, Distanz, Ruhe und quirlige Bewegung.

Nun lud Knebel zum freien Gebet ein. Mit ihrem Dank oder ihrer Bitte legten Gottesdienstbesucher Weihrauch auf eine Kohle, „ damit die Gebete aufsteigen zu Gott“. Nach dem Vater unser kam der große Segen, bevor fast 30 Paare die Möglichkeit zur persönlichen Segnung nutzten. Monsignore Karlheinz Knebel bedankte sich zum Abschluss vor allem bei den Paaren, die seit einigen Jahren das Abendlob zum Valentinstag maßgeblich mitgestalten und so für einen besonderen Akzent setzen.

Pfr. Rudolf Böhm und Pater Michael beim segnen der Paare am Ende des Gottesdienstes.

Valentin Paarsegnung 2007