Firmung 2008
Beim Gottesdienst begrüßten die Firmlinge aus Weißensee, Hopfen und den beiden Füssener Stadtpfarreien ihren Firmspender persönlich mit einer selbst gestalteten Bilderbibel, die im Rahmen ihrer Vorbereitung entstanden ist. 

In der Predigt ging Msgr. Daffner intensiv auf die Jugendlichen ein. Mit dem Firmtag komme nach Geburtstag, Tauftag und Erstkommuniontag ein weiterer wichtiger Tag in ihrem Leben dazu. In drei Schritten führte er auf die Firmung hin. „Was bedeutet denn Firmung?“, stellte er an den Anfang. Sie sei der persönliche Ruf Gottes an jeden einzelnen. Deshalb ist der eigene Namen so wichtig. In der Handauflegung bei der Firmung könne man direkt spüren, dass man von Gott beschützt wird. Die Firmung stärkt, tröstet und gibt Kraft. Dabei spielen auch die Paten und Eltern eine wichtige Rolle. Als letztes wagte er einen Ausblick, was nach der Firmung kommt. Im Finden der eigenen Persönlichkeit und der Begabungen soll der Hl. Geist ein Ratgeber sein. 

Im Anschluss daran spendete er sehr persönlich den 35 Jugendlichen die Firmung.

Die Eigenständigkeit einer Firmung wird von ihren Befürwortern biblisch vor allem mit Stellen aus der Apostelgeschichte begründet. So predigte und taufte ein gewisser Diakon Philippus in Samaria.

„Als aber die Apostel...hörten, dass Samaria das Wort Gottes angenommen habe, sandten sie den Petrus und den Johannes zu ihnen. Diese zogen hinab und beteten für sie, dass sie den Heiligen Geist empfangen möchten. Denn er war noch über keinen von ihnen gekommen, sondern sie waren nur getauft auf den Namen des Herrn Jesus. Da legten sie ihnen die Hände auf und sie empfingen den Heiligen Geist.“ (Apg 8,15 EU)

Nach dem Verständnis firmender Kirchen spendet Paulus auch in der Erzählung (Apg 19,5ff EU) die Firmung:

„Da sie dies hörten, ließen sie sich taufen auf den Namen des Herrn Jesus. Und als Paulus ihnen die Hände auflegte, kam der Heilige Geist auf sie und sie redeten in Zungen und Sprachen prophetisch. Es waren im ganzen ungefähr zwölf Männer“.

Hier wird erkennbar, dass dieselbe Verheißung wirksam ist, die den Aposteln an Pfingsten gegeben wurde.                          Textquelle: Wikipedia Firmung 

Knisternde Funken - funkende Wärme - wärmendes Sprühen - sprühende Helle - helles Licht - lichtes Flämmchen - flammende Lohe - lohernde Glut - glutrotes Feuer - feurige Liebe - liebende Flamme - flammende Freude - freudige Glühe - glühende Vernichtung - vernichtende Asche - aschiger Staub - staubiges - Nichts --- Nichts ?     Erleuchtung                        Eveline Dächer

"Wie die Taufe prägt auch die Firmung der Seele des Christen ein geistliches Zeichen ein,
 ein unauslöschliches Siegel. Deshalb kann man dieses Sakrament nur einmal empfangen."

1. Lobe den Herren,
Den mächtigen König der Ehren!
Lob ihn o Seele vereint
mit den himmlischen Chören
Kommet zu Hauf.
Psalter und Harfe wacht auf,
Lasset den Lobgesang hören!
2. Lobe den Herren,
Der alles so herrlich regieret,
Der dich auf Adelers
Fittichen sicher geführet,
Der dich erhält,
Wie es dir selber gefällt;
Hast du nicht dieses verspüret?
3. Lobe den Herren,
Der künstlich und fein dich bereitet,
Der dir Gesundheit
Verliehen, dich freundlich geleitet.
In wie viel Not
Hat nicht der gnädige Gott
Über dir Flügel gebreitet.
4. Lobe den Herren,
Der deinen Stand sichtbar gesegnet,
Der aus dem Himmel
Mit Strömen der Liebe geregnet.
Denke daran,
Was der Allmächtige kann,
Der dir mit Liebe begegnet.

Joachim Neander, 1650-1680


Christian Schulte nutzte nach dem Gottesdienst die Verteilung der Firmurkunden, seinen Firmlingen persönlich zu gratulieren. Er hat sie in den letzten fünf Monaten intensiv auf ihren großen Tag vorbereitet.

Viele Firmlinge nutzten nach dem Gottesdienst die Gelegenheit, um mit ihrem Firmspender, Domkapitular Msgr. Franz-Reinhard Daffner zu sprechen.

Firmung 2007