Sternsingen 2007

Die Sternsinger waren am Mittwoch, Donnerstag und Freitag
in der Zeit von 16.30 bis 20.00 Uhr unterwegs.

Samstag, 20. Januar 2007

Sternsinger sind eifrige Sammler

Über 100 000 Euro für Kinder Füssen (az).

Über 100000 Euro wurden heuer bei der Sternsingeraktion in den Pfarrgemeinden des katholischen Dekanates Füssen sowie in den benachbarten Pfarreien Prem und Steingaden gesammelt. Die Sternsinger-Gruppen überbrachten ihre Segenswünsche und sammelten für Not leidende Kinder. Als Heilige Drei Könige zogen die Buben und Mädchen mit ihren erwachsenen Begleitern durch die Ortschaften und von Haus zu Haus. Das Sternsingen gilt als eine der weltweit größten Solidaritätsaktionen, bei der sich Kinder für in Not geratene Kinder einsetzen.

Die Sammelergebnisse:
*Pfarrei Rieden am Forggensee 5570,19 Euro
*Pfarrei Prem 1600 Euro
*St. Andreas Trauchgau 3250,93 Euro
*St. Peter und Paul Hopfen am See 7170 Euro 
*St. Andreas Nesselwang 8132 Euro 
*St. Georg Rückholz 1920 Euro 
*Pfarrei Schwangau/Waltenhofen 7830,87 Euro 
*Eisenberg 4463,13 Euro 
*Hopferau 3804,74 Euro 
*Pfarrei St. Mang Füssen 3444,49 Euro 
*Zu den Acht Seligkeiten Füssen 4808,61 Euro 
*St. Walburga Weißensee 2176,48 Euro 
*St. Ulrich Seeg 9523,70 Euro 
*Lengenwang 3203,50 Euro 
*St: Nikolaus Pfronten 16277,76 Euro 
*St. Andreas Roßhaupten 5894,91 Euro 
*Lechbruck 4650 Euro •Steingaden 7071,11 Euro.

Ein recht herzliches Vergelt's Gott allen Spendern und Sammlern. 

 

"Das Wort zum Sonntag" vom 06. Januar 2007, gesprochen von Stefan Jürgens

"Weihnachten mit Folgen"

Spätestens das Geräusch der Tannennadeln im Staubsauger, es beendet in diesen Tagen die Weihnachtsromantik. Die Kugeln vom Christbaum, das Christkind aus der Krippe – alles wird wieder eingepackt, ab in die Kiste bis zum nächsten Mal. Das ganze Drumherum von Weihnachten: ist ja alles ganz nett, aber was folgt daraus? So ein Jesus in Windeln, kitschig besungen – der predigt nichts und fordert nichts. Man kann ihn bewundern und bestaunen wie jedes neugeborene Kind. Und vor allem: Er nimmt nicht viel Platz weg.

Weihnachten wird bei vielen routinemäßig abgefeiert. Aber ich merke: Die Leute spüren eine tiefe Sehnsucht. Wie viele suchen in diesen Tagen die Krippen auf – in unseren Kirchen! Aber was bleibt davon übrig, nach Weihnachten?

Hanna und Marc aus meiner Gemeinde fanden Weihnachten irgendwie langweilig. Dieses dauernde Herumgesitze mit den Verwandten. Die ewig langen Mahlzeiten. Und die ganze gezwungene Stimmung, kaum auszuhalten. Doch gestern, da konnten sie endlich mal was Praktisches tun. Da war nämlich die Sternsingeraktion in meiner Gemeinde. Sich schminken und verkleiden wie die Heiligen Drei Könige aus der Bibel. Für Hanna und Marc setzte dieser Tag dann doch noch Weihnachten die Krone auf. Im wahrsten Sinne des Wortes: Sie gingen los, mit selbst gebastelter Krone und Stern, bei Wind und Wetter. Mit Kreide schreiben sie den Segen an die Hauswände: C-M-B, das steht für Christus mansionem benedicat, Christus segne dieses Haus.

Bei den meisten sind sie damit gut angekommen. Da gab es offene Ohren, ein freundliches Wort, Spenden für Kinder in Not. Und Süßigkeiten. Einige Leute haben sie sogar zu sich herein gebeten, ihnen heißen Kakao gemacht. Andere konnten mit den Sternsingern gar nichts mehr anfangen, wollten nur noch in Ruhe gelassen werden. Manche haben die Tür gar nicht erst aufgemacht.

Sternsingen – das ist weltweit die größte Aktion von Kindern für Kinder. Eine halbe Million machen da jedes Jahr mit. Diesmal unter dem Leitwort: "Kinder sagen ja zur Schöpfung." Nach Weihnachten war das für Hanna und Marc genau das Richtige: Etwas Gutes tun und dabei Spaß haben. In guter Gemeinschaft eine sinnvolle Sache unterstützen.

Weihnachten steht für das Interesse Gottes an uns Menschen, für seine ganz konkrete Liebe zu uns. Gott zeigt, dass Weihnachten Folgen hat. Er hat seinen Sohn gesandt, um sich einzumischen in diese Welt. Er wählte den letzten Platz – die Krippe in Bethlehem. Er kam mit der Herausforderung, ihm zu folgen, rüttelte auf und stellte die Welt auf den Kopf.

Und Hanna und Marc machen da mit. Sie haben dasselbe gemacht, was Gott an Weihnachten getan hat: Er ist auf die Menschen zugegangen, als Mensch. Er hat seinen Himmel verlassen, hat sich klein gemacht, sich eingemischt in diese ganz konkrete Welt – mit all ihren Problemen. Die Sternsinger haben verstanden, dass es darauf ankommt, etwas zu tun. Etwas ganz Praktisches. Denn auch Gott hat ja Hand und Fuß bekommen. Da ist Fleisch und Blut dran, wenn Gott Mensch wird. Wie Gott selbst – sich für die Welt interessieren, ja sie sogar lieben. Indem man sich aufmacht und losgeht, mit anpackt und was tut.

Dann wird was aus Weihnachten!

Mehr Informationen zum Wort zum Sonntag finden Sie unter http://www.wort-zum-sonntag.de

****************** Sternsingen: Ankündigung vom 28. Dezember 2007 ******************

Kleidungsausgabe und Absprachen am 02. Januar 2007

Aufgrund der geringen Anzahl der Ministranten
und der Erstkommunionkinder, die sich zum Sternsingen angemeldet haben,
wird es dieses Jahr nicht möglich sein, flächendeckend die Pfarrei „Zu den Acht Seligkeiten“ mit den Sternsingern zu besuchen.

Es wird am 6. Januar um 18.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche die Segnung von Salz, Wasser, Weihrauch und Kreide statt finden. Hier können Sie auch am Sonntag noch Salz, Wasser, Weihrauch und Kreide erwerben, mit der sie den Segensspruch

20 C+M+B 07

als ein Zeichen christlichen Bekenntnisses über ihren Eingang anbringen.

Die Sternsinger werden am Mittwoch, Donnerstag, Freitag
den 3.-4– Jan. 2007 von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr in
Füssen West unterwegs sein.

Am Dienstag den 2. Januar 2007 um 17.00 Uhr
Anprobe der Kleider und Absprache der Gebiete,
in welche die jeweiligen Gruppen gehen.

Hier können sich noch Kinder
und Erwachsene Helfer melden.

Wie letztes Jahr treffen sich die Kinder zum Sternsingen bei den Gruppenleitern/innen, der/die am kommenden Dienstag die Ausrüstung für ihre Gruppe mit nehmen. Es bleibt dem Gruppenleiter (Gruppen) dann überlassen, wann, wie lange und wen sie in dem zugeteilten Vierteln besuchen. An jedem Abend werden die gesammelten Süßigkeiten in der Gruppe aufgeteilt. Bei der Gelegenheit wird wieder ausgemacht, ob/wann man sich wieder trifft. Das gesammelte Geld für das päpstliche Kinderhilfswerk bleibt beim Gruppenleiter und wird in der Regel am 6. Jan. von Ihm mit der Kleidung etc. in die Kirche gebracht.

Bilder vom Sternsingen 2006  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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