Text und Bild: Georg Rehm

Pfingsten in der Stadtpfarrkirche St. Mang

Reisen und Ausflüge als Aufbruch in alle Welt

Zum Festgottesdienst am Pfingstsonntag war die Stadtpfarrkirche St. Mang gut gefüllt und Msgr. Karlheinz Knebel bezeichnete in seiner Begrüßung das Pfingstfest als die Vollendung des Ostergeheimnisses. So wie der Hl. Geist die Welt der Jünger verändert hat, so wirkt er noch heute. „Umkehr, Aufbruch in alle Welt und Erforschung der Welt“, leitete er über zur Begrüßung der beiden Gastchöre, die den Festgottesdienst musikalisch umrahmten. Der Chorkreis St. Sebald aus Erlangen und der Voices Choral aus Princeton in den USA sangen die „Missa sine Nomine“ von Ludovico Viadana, ein Spiritual und das „Alleluja Confitemini“ von Michael Haydn.

In festlichen roten Barockgewändern zelebrierte Msgr. Karlheinz Knebel den Festgottesdienst am Pfingstsonntag, assistiert von Diakon Alfred Hofmann und Florian Schmutz als Zeremoniar.

In seiner Predigt vertiefte Knebel den Gedanken der Veränderung und verglich die Kraft des Hl. Geistes mit der Ausbreitungskraft und der Sprengkraft des Löwenzahns. So wurden aus „ängstlichen Aposteln mutige, aus ungelehrten gelehrte und weise Menschen und zum Zeugnis fähige Verkünder, bis in Tod und Verfolgung.“

In seinen Dankesworten erinnerte Msgr. Knebel nochmals an den Hl. Geistes, wie ihn der Apostel Paulus in seinen Briefen beschreibt. Er bezeichnete den Gesang und die Gemeinschaft der Chöre „zur Ehre Gottes und zur Freude der Gemeinde“ als Wirkung der Kraft des Hl. Geistes.

Stadtpfarrkirche Zu den Acht Seligkeiten:

Komm Heiliger Geist, entzünde in uns die Flamme der Liebe,

.... und wie der Allgäuer betet: "Herr, send deinen Geist Bosche weis"

Frohe Pfingsten !

 

Firmung