Ministrantenausflug zu den 
Erzgruben am Grünten

10. September 2007

Um 9.30 starteten die Ministranten der Pfarreiengemeinschaft 
an der Stadtpfarrkirche "Zu den Acht Seligkeiten"

Unser erster Stopp war in Sonthofen die Pfarrkirche St. Michael.

Hier zeigte uns H.H. Pfr. Karlheinz Müller, der selbst einmal Ministrant in Füssen war, seine Pfarrkirche St. Michael.

In der "Frauenkapelle" hielten wir eine morgendliche Andacht und fuhren dann wieder mit dem Bus zur Haltestelle vom Erzgrubenbähnle beim Steinbruch von Burgberg.

Die Wartezeit auf's Bähnle, welches uns direkt vor der Nase davon gefahren war, nutzen wir für eine ausgiebige Brotzeit.

"Gold!" oder "Goldschimmerndes Erz" - "Katzengold" wurde an den Felsbrocken entdeckt. Und schon war das Goldfieber ausgebrochen. Da wurde geklopft und geschürft und viel zu schnell war dann das Bähnle da.

20 Minuten brauchte das Bähnle und manchmal hatte man das Gefühl, man müsste aussteigen und schieben, 
aber Blumenpflücken während der Fahrt war strengstens verboten ;-).

Freundschaftsbänder gab es beim Eintritt in das Grubengelände. Auch hier kursierte ein ansteckender Virus, der unbändig Lust auf Eis am Stiel oder Cola-Eis hervor rief. Sogar Msgr. Knebel wurde infiziert - es dauerte aber nicht lange, dann war er davon wieder geheilt.

"Alle mal herhören! Wir bekommen eine Führung durch die Gruben. Bitte, bleibt alle beieinander!"

Plötzlich tauchte ein sympatischer Knappe in Bergmannskleidung mit "Arschleder" auf. Dem folgten nun alle Kinder wie dem Rattenfänger von Hameln.

Erste Station: Tage-Erzbergbau - Alle starren hinunter in die tiefe, dunkle Spalte, in der der legendäre Drache seinen Unterschlupf gehabt haben könnte - aber nichts hat sich gerührt. "Eisenerzabbau, das war keine Arbeit sondern harte Schinderei und die Entlohnung reichte gerade mal dazu, dass die Familien der Arbeiter nicht verhungern mussten. Die Arbeiter blieben gleich mehrere Tage im Berg und übernachteten im Freien, um sich den langen Anmarsch zu ersparen. Bezahlt wurde nach Gewicht des geförderten Eisenerz, nicht nach den Stunden, d.h. also, wenn der Bergmann den Schutt beiseite räumte oder oder kein ergiebiges Eisenerz gefunden hat, hat er auch dafür nichts bekommen."

Auf, zur Anna-Grube. Unterwegs zeigte und der Knappe einen frei gelegten Stein, in dem zahlreiche Versteinerungen prähistorischer Schalentierchen zu sehen waren.

Helmpflicht für Alle!

"So breit nur war höchstens die Erzader" ...... und den Querstollen musste man 78m weit durch taubes Gestein treiben ......

"Wir hoffen, in Zukunft weitere Gruben zugänglich machen zu können. Diese Grube hier hat sich im laufe der Zeit mit Schlamm gefüllt und es sieht sehr schlecht aus, sie davon befreien zu können."

Im Museumsdorf zeigte sie uns noch das Bergmannshaus, dann durften die Minis in eigener Regie weiter forschen oder den Grubenspielplatz besuchen.

Mit dem Bähnle ging es dann wieder bergab. Ein gelungener, schöner Tag, bei dem sich die Ministranten der Pfarreiengemeinschaft etwas näher kennen lernen konnten.

16. Oktober 2006 Wandern zu den Erzgruben

Mi. 17. Januar 2007  Ministranten Rodeln

Homepage der  Erzgruben Erlebniswelt Grünten