Zum 40. Jubiläum des Kindergarten lädt 
ein Engel 
in die Kirche "Zu den Acht Seligkeiten" ein:

2. Mai 2007

 

Am Morgen rollte der Lastwagen der Werkstatt Erwin Wiegerling an. 
Ein Engel entsteht - nicht so, wie wir es von Barocken Darstellungen gewohnt sind, sondern zeitgemäß, die Gestalt eines gestaltlosen Wesens gewinnt Form. Nur die wesentlichsten Elemente - oder wie der Allgäuer sagt, das hat Hand und Fuß und Flügel, sonst wäre es ja kein Engel. 
Sternstunden - Die Sonne, der Lichtbogen beim Schweißen, der zündende Funke, das "Ja" zum Engel. 
Zwei von dem einen Engel stehen schon: Auch Abraham bekam Besuch von drei "Fremden" und erkannte in ihnen den einzigen Gott - und Sarah lachte.....  Auch unser Engel braucht seine Schatten, um uns seine einladende Geste, ein freundliches Hinunterbeugen zu den Menschen, deutlich zu machen. 

Künstlerischer Entwurf und der Eindruck, den das Kunstwerk machen soll müssen feinsinnig abgestimmt sein.

Über sieben Meter hoch ist dieser „Erzengel Gabriel". Geschaffen wurde der „Dreifach-Engel" aus Eisen von dem Bad Tölzer Künstler Erwin Wiegerling. Die nach vorne gebeugte Hauptfigur ist mit den Primärfarben gelb, rot und blau coloriert, die dahinter postierten „Schatten" wurden zum Schutz vor Rost mit klarem Öl überzogen. Auf unserem Foto verfolgt Erwin Wiegerling, der sich den Künstler-Namen E-Lin gab, den Aufbau seiner Skulptur. (asp)

Die lineare Struktur des körperlosen Wesen erinnert in ihrer Leichtigkeit an Ähren im Wind.

Welcher Engel wird uns sagen,
welcher Engel wird wohl kommen,

Wirst du für mich,

Welcher Engel wird uns zeigen,
Welcher Engel schenkt uns Augen,

Wirst du für mich,

Welcher Engel öffnet Ohren,
Welcher Engel leiht uns Flügel,

Wirst du für mich,

 

dass das Leben weitergeht,
der den Stein vom Grabe hebt?

werd ich für dich der Engel sein?

wie das Leben zu bestehn?
die im Keim die Frucht schon sehn?

werd ich für dich der Engel sein?

die Geheimnisse verstehn?
unsern Himmel einzusehn?

werd ich für dich der Engel sein?

Wilhelm Willms

Am Donnerstag wurde das Kunstwerk fertig gestellt.

Kann es etwas Schöneres geben, als die Kinder unserer Pfarreiengemeinschaft dem Schutz des Erzengel Gabriel zu empfehlen?

Ein recht herzliches "Vergelt's Gott" dem Team um Erwin Wiegerling, die das Kunstwerk fertig gebracht haben, die "Flüchtigkeit des glücklichen Augenblicks" so zu verankern, dass wir es von heute an in Ruhe und mit viel Muße betrachten können. 
Freuen wir uns - wie Kinder - über diesen freundlichen Engel und erinnern uns daran, 
Engel können auch ganz anders sein - so mit Flammenschwert und Posaunenschall beim End-Gericht.

Lasst uns dem Engel neigen / in Demut Herz und Sinn. 
Er wird den Weg uns zeigen / zum Berg des Herren hin. 
Er wird auf seinen Händen / uns tragen wunderbar 
und wird den Feind abhalten / und bannen die Gefahr.                             
Gl 607/2

Freude auch im Pfarrhof von St. Mang.
Freuet Euch, Gott hat sich den Menschen zugewandt - Halleluja

Vielleicht haben wir bald überall Engel in den Herzen und Köpfen,
die dann umherschwirren wie Schmetterlinge beim Tanz.

Ich freue mich über jede nette   E-Mail :-))) siehe Gästebuch

AZ - Füssener Blatt - 4. Mai - Text Arno Späth

Jetzt hat Füssen-West seinen Engel

Kunstwerk Zum Jubiläum 40 Jahre Kindergarten St. Gabriel stellt der Künstler Erwin Wiegerling vor der Kirche Zu den Acht Seligkeiten seine Skulptur aus Eisen auf. 

Mit seiner Himmelsleiter am Kirchturm von St. Mang sorgte der Künstler Erwin Wiegerling aus Bad Tölz zum Jahrtausend-Wechsel für Aufsehen. Jetzt setzt er mit zwei Engelsfiguren aus Eisen neue Zeichen in der Stadt Füssen: An der Pfarrkirche Zu den Acht Seligkeiten in Füssen-West steht seit gestern ein über sieben Meter hoher Erzengel Gabriel. Ein zweiter Engel erhielt seinen Platz an der Ecke Kemptener/Luitpoldstraße im Garten des Pfarramtes von St. Mang.

„Wenn der Betrachter schmunzelt,
dann hab' ich ihn erwischt."

ERWIN WIEGERLING

Zur Erinnerung: Als Erwin Wiegerling zum Jahrtausend-Wechsel am Turm von St. Mang seine Himmelsleiter installieren durfte, war er in aller Munde: Gelbe Engelsflügel und grelles Neonlicht waren nicht nur weithin sichtbar. Das Kunstwerk regte die Bürger und Besucher zum Diskutieren an. Das Werk wurde von den Einen verteufelt, von den Anderen gelobt.

Diese „temporäre Installation" erhielt nach Füssen am ehemaligen Kloster Seeon am Chiemsee einen neuen Platz. Die Monate dieses Standorts sind inzwischen gezählt: Im Oktober kommt die Himmelsleiter ins Herz der Stadt München. Dann wird sie am Promenadenplatz, am Schiff der Karmeliter-Kirche fest gemacht. „Die Leiter neigt sich zur gegenüber liegenden Dreifaltigkeitskirche", erklärte Erwin Wiegerling gegenüber unserer Zeitung. Quasi als verbindendes Symbol, denn in beiden Gotteshäusern findet eine thematisch zusammen gehörende Ausstellung statt.

Nicht zur Seite, sondern nach vorne neigt sich auch der Erzengel Gabriel am Kircheneingang von Zu den Acht Seligkeiten. „Durch diese Neigung nach vorne lädt Gabriel die Menschen ein, in die Kirche zu kommen", interpretiert Monsignore Stadtpfarrer Karlheinz Knebel diese Darstellung des Engels. „Das war die Idee von Anfang an", ergänzt Wiegerling: „Gabriel lädt die Menschen zu Gott ein." Er soll die Betrachter froh stimmen und ihnen eine Botschaft überbringen. In seinen Händen hält Erzengel Gabriel den Botenstab in Form einer weißen Lilie.

Ähnliches gilt für den Engel im Garten des Pfarrhofes von St. Mang. Er zeigt in den Himmel und zur Pfarrkirche St. Mang. „Er ist beschwingt und fröhlich, positiv in seiner Art und Einstellung - wie der Stadtpfarrer", beschreibt der Künstler den Ausdruck seines Werkes.

"Wenn jemand gefragt wird, wo ist der Pfarrhof, kann er diese Antwort geben:

Dort, wo sie den Engel sehen."

STADTPFARRER MSGR: KARLHEINZ KNEBEL

Die Kosten für die Engel? Sie kosten nichts. „Das sind Leihgaben an die Pfarrei", sagt Wiegerling. Er will damit seinen Dank zum Ausdruck bringen. Seinen Dank „an die Pfarrei und an die Menschen, die mit der Pfarrei in Verbindung gebracht werden". Er will aber auch „den Menschen eine Freude machen" zum Jubiläum 40 Jahre Kindergarten St. Gabriel.

• Um 10.15 Uhr beginnen am Sonntag, 6. Mai, die Feiern zum 40-jährigen Bestehen des Kindergartens St. Gabriel.
Den Auftakt bildet der Zug der Kinder vom Kindergarten zum Gottesdienst in die Stadtpfarrkirche "Zu den Acht Seligkeiten".

• In der Kirche versammeln sich die Kinder um den Altar, singen ein Lied, ziehen dann aus der Kirche und entdecken bei Spielen im Freien die Sonne, das Licht.
Die Erwachsenen feiern in der Kirche den Festgottesdienst.

• Zum „Vater unser" kehren die Kinder in die Kirche zurück.
Nach der Messfeier lassen die Kinder Luftballone fliegen. Das ist gleichzeitig der Start
zum Pfarrfest mit Tag der offenen Tür im Kindergarten.

Um 16 Uhr beginnt das Festprogramm des Kindergartens.

• Den Jubiläums-Tag beschließt um 19 Uhr die Maiandacht in der Kirche Zu den Acht Seligkeiten. (asp)

1. Teil:

2. Teil:

Die hl. Messe und der Luftballonwettbewerb

Im Kindergarten

 

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