Der Adventsmarkt
04. Dezember 2007

Festliche Stimmung auf dem Weihnachtsmarkt. Geduldig warteten die Kinder auf den Nikolaus vor dem großen Kirchenportal.

Horcht einmal hinaus!
Bald kommt Herr Nikolaus!
Er geht herum, er klopft bum bum,
schaut dort hinauf und da hinein,
dann kommt er gar zu uns herein
und leert bei uns sein Sackerl aus,
der gute, gute Nikolaus!

Guter Nikolaus,   komm in unser Haus,   triffst ein Kindlein an,   dass sein Sprüchlein kann
und schön folgen will.   Halte bei uns still,    schütt dein Säcklein aus,    guter Nikolaus!
Ach, du lieber Nikolaus   komm doch einmal in mein Haus!
Hab´ so lang an dich gedacht!    Hast du mir auch was mitgebracht?

(Autor: Bruno Horst Bull)

Seid mir gegrüßt, Ihr lieben Leute,
will feiern mit Euch hier und heute.
Bin Nikolaus aus fernem Land,
bis heute jedem Kind bekannt.
Nikolausgedicht
Rom, Hotel Tra Noi 6.12.2005

Die Stadt hieß Myra, wo ich wohnte,
war Bischof, was der Herr mir lohnte.
Es war gar eine harte Zeit,
für mich und für die Christenheit.

Die Kinder konnten nicht vergessen,
dass ich besorgte einst das Essen.
In einer großen Hungersnot
auf mein Gebet Gott schickte Brot.

Drei Mädchen wollten Hochzeit machen,
doch fehlten ihnen tausend Sachen,
so dass ihr armer Vater kam
zu mir ganz voller Sorg und Gram.

Zum Glück konnt‘ ich ihm etwas schenken,
was reichte aus, ein Fest zu lenken.
Seither an jedem Niklaustag
man gern etwas zum Schenken mag.

Ich freute mich, Euch hier zu sehen
als Pilger Rom entgegengehen.
Aus Deutschland kamt Ihr durch die Nacht,
in der so mancher hat gewacht.

Und gleich am Stadtrand bei Belmonte
in aller Früh ich sehen konnte,
dass alle vor dem Heiligtum
frohlockten zu der Mutter Ruhm.

Für manche war‘s ein Wiedersehen
nach Jahresfrist hierher zu gehen,
wo wir mit zwei-dreitausend Leuten
uns an der Einweihung erfreuten.

Dort auf Belmontes lichten Höhen
war unser Heiligtum zu sehen.
Da stand es nun mit seiner Pracht,
als hätt’s der liebe Gott gemacht.

Gar manche wollten gleich entdecken,
und ihre Neugier nicht verstecken,
wie wohl geraten sei der Bau
und machten auf sich zu der Schau.

Die Blicke blieben lange haften
an wunderschönen Dachlandschaften
und an der Ziegel hellem Rot,
das sich dort ihren Blicken bot.

Ein „Haus des Bundes“ soll es heißen,
und Wege für die Kirche weisen,
wie unser Vater sie geschaut,
dem sie die Mutter anvertraut.

Heut‘ Mittag in dem Petersdome
da sah ich Euch im Pilgerstrome
und bei des Heil’gen Vaters Grab,
den Gott so lang der Kirche gab.

Mir schien, er hatte seine Freude
an Euch, Ihr lieben Schönstattleute.
Wer immer nur die Kirche liebt,
dem gerne er den Segen gibt.

Bleibt nur verbunden mit dem Kreise,
der stets sich macht neu auf die Reise
nach Rom in diese ew‘ge Stadt,
die Petrus einst erpilgert hat.

Seid frohgemut in diesen Tagen!
Habt Dank für Euer großes Wagen!
Dass er sich freut an Eurem Haus,
das sagt Euch heut‘ Sankt Nikolaus.

Peter Wolf

Der Markt 

Das Team "Verein Füssen West" bei den Vorbereitungen.

Adventsmarkt 2006

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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