Ökumenischer Gottesdienst
Aufbruch, Vergewisserung und im Wort bleiben.

Am Mittwoch den 23.Mai 2007 feierten wir zusammen mit der Christusgemeinde und den syrisch orthodoxen Christen einen ökumenischen Gottesdienst um 19.00. Von St.Mang aus ging es über den Stadtbrunnen zur Krippkirche.

Foto und Bericht: Manfred Sailer (sai)

„Gott ist vor, mit und unter uns“ stand als Leitgedanke über dem ökumenischen Gottesdienst der katholischen, syrisch-orthodoxen und der evangelisch-lutherischen Gemeinden in der Pfingstwoche. Biblische Texte, Meditation, Gebete und Lieder waren passend auf die drei Stationen abgestimmt.

„Aufbruch – Gott ist vor uns“: Erläutert am Beispiel Abrahams, der sich von Gott führen ließ und zum Vorbild der Menschen geworden ist, weil er als gläubiger Christ seinen Lebensweg unter das Wort Gottes gestellt hatte. Und weil er trotz schwerer Prüfungen den Willen Gottes angenommen hatte.

Von der Pfarrkirche St. Mang zog die Schar der Gläubigen zum Stadtbrunnen in der Fußgängerzone, bewusst hinein in das öffentliche Leben, das dort zur frühen Abendstunde noch voll pulsierte.

--------------------------- Einschub Bilder von Myke Rosenthal Englisch -------------------------

„Sie sollen eins sein, wie wir eins sind“, so betet Jesus.

In der Woche vor Pfingsten beteten wir für die Einheit. Das ist mehr als Kirchenorganisation. Jesus hat die eine Kirche uns geschenkt, die auch sichtbar sein soll.

Maria, Mutter der Kirche:
Apg 1,14 Als sie in die Stadt kamen, gingen sie in das Obergemach hinauf, wo sie nun ständig blieben: Petrus und Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon, der Zelot, sowie Judas, der Sohn des Jakobus. 14 Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und mit Maria, der Mutter Jesu, und mit seinen Brüdern.

--------------------------- Ende Einschub -------------------------

„Vergewisserung – Gott ist mit uns“: Im Johannesevangelium wird von einer Frau aus Samaria am Jakobsbrunnen erzählt, die Jesus zu trinken gab, weil er dürstete und sie darum bat. Dürstet uns auch in unserem Leben, und vor allem wonach? Durch die Taufe mit dem Wasser des Lebens sind wir als Kinder Gottes eingesetzt, wir stehen auf immer unter dem schützenden Segen Gottes.


Foto: Pfarrer Joachim Spengler, Dekan Karlheinz Knebel, Pfarrer Yavno Cepe und Pfarrerin Susanne Birkle beim Zwischenhalt am Brunnen des Hl. Magnus, wo sich
spontan Passanten zu der ökumenischen Feier hinzugesellten.

„Angekommen – Gott ist unter uns“: Der Weg der Pilgerschar endete in der Krippkirche, die an die Geburt Christi in Bethlehem erinnert. Angekommen am ersehnten Ziel, wo Gott zu den Menschen gekommen ist! Er ist da, mitten unter uns ist er. An vielen Dingen ist immer wieder neu zu entdecken: „Gott ist uns nah“.

Am Schluss der erstmalig etwas anderen, ökumenischen Feier, von der alle sehr angetan waren, wurden an alle Gottesdienstbesucher kleine Zettelchen mit Bibelworten zum mitnehmen verteilt. So ist „Gott vor uns, mit uns und unter uns“. In gemütlicher Runde bei einem Becher Eis und angeregten Diskussionen klang der Abend langsam aus.